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Die Schalung ist ein wichtiges Instrument zur Gestaltung von Betonflächen. Sie bringt den Beton in Form. Die Beschäftigung mit dem Thema Schalungs-, Schalhaut- und Betonauswahl vor dem Zeitpunkt der Ausschreibung soll mehr Klarheit für alle Beteiligten schaffen. Durch geeignete Maßnahmen wird auch der Einsatz von Mietschalungen möglich.
Haupteinfluss auf das Erscheinungsbild hat jedoch der Beton und seine Verarbeitung sowie die Wahl des Trennmittels.
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Diese Übersicht (Quelle: ÖVBB Richtlinie Geschalte Betonflächen, Juni 2002) stellt den Zusammenhang der Schalhautoberfläche mit dem Oberflächenbild des Betons und möglicher Auswirkungen dar.
Aktuelle Forschungsergebnisse (Deutsche Verbundforschung) zeigen jedoch einen bedeutend höheren Einfluss des Trennmittels auf die Betonoberfläche, als aus dieser Tabelle hervorgeht.
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Bei der Planung und Ausschreibung der Sichtbetonflächen hat die Wahl des Schalungssystems aus wirtschaftlichen und technischen Gründen hohe Bedeutung. Sie entscheidet ob der Einsatz von Systemschalung (Rahmen- und Trägerschalung) oder objektbezogenen Sonderlösungen für das Bauwerk erforderlich ist.
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Generell werden drei Gruppen von Schalungen unterschieden, welche sowohl in der Wand (gerade/runde Wand, Stütze) als auch in der Decke eingesetzt werden:
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System-Rahmenschalungen
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System-Trägerschalungen
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Objekt-Trägerschalungen
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Grundsätzlich sind vorgefertigte Rahmen- und Trägerschalungen durch ihre hohe Einsatzhäufigkeit, hohe Flexibilität in der Handhabung, kurze Schalzeiten, kurze Lieferzeiten und der Mietmöglichkeit besonders effizient. Objektbezogene Sonderlösungen zeichnen sich durch Anpassung an Geometrie und Oberfläche aus. Werksseitige Vormontagen der Schalungselemente ermöglichen kurze Schalzeiten, benötigen aber einen größeren zeitlichen Vorlauf für die Planung und die Montage und erfordern besondere Sorgfalt beim Transport.
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