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Ausschreibung
Um möglichst wenig Interpretationsspielraum zu lassen, sollte der Planer die Eigenschaft der Betonoberflächen so eindeutig wie möglich beschreiben. Nur so ist gewährleistet, dass die gewünschte Qualität erreicht werden kann. Zu berücksichtigen ist, dass sich hohe Anforderungen in den Baukosten niederschlagen. Der aktuelle „Stand der Technik“ sollte vereinbart werden. Individuelle Ergänzungen dürfen nicht widersprüchlich sein. Im Allgemeinen wird die Ausschreibung Teil des Vertrages (z.B. Vorbemerkungen im Leistungsverzeichnis, Normen, Richtlinien, Merkblätter, Referenzbaustellen).
Die nachfolgenden Beispiele sind Vorschläge für Ausschreibungen von sichtbar bleibenden Betonoberflächen ohne chemische und mechanische Nachbearbeitungen.

Anhand von unterschiedlichen Gebäuden bzw. Gebäudeteilen, die in dem Inhaltsverzeichnis beschrieben sind, finden Sie die dazugehörigen Ausschreibungstexte als PDF bzw. TXT Datei

Zum besseren Verständnis zeigen wir zu den Beispielen Fotos, welche den Zusammenhang zwischen gewünschtem Betonerscheinungsbild und dazugehöriger eindeutiger Ausschreibung verdeutlichen sollen.

Bitte verwenden sie als Grundlage für Ihre Ausschreibung unbedingt die Richtlinie Geschalte Betonflächen („Sichtbeton“) Ausgabe: Juni 2002 herausgegeben von der Österreichischen Vereinigung für Beton- und Bautechnik. (www.concrete-austria.com), Nur so kann eine eindeutige Interpretation der Angaben von AG und AN sichergestellt werden.
Allgemeine Hinweise:
Bauwerk
Um Ortbetonwände ordnungsgemäß mit Betonschläuchen oder Rohren betonieren zu können, sollte die Wandstärke mindestens 25 cm aufweisen. Generell sind bei größeren Wandstärken (> 25cm) bessere Sichtbetonergebnisse zu erwarten (leichtere Betonverarbeitung)

Die Sichtbetonansichtsflächen können durch abgehende Wände und Decken gestört werden.

Die Lage von Arbeitsfugen soll mit dem Ansichtsbild abgestimmt sein bzw. sollte mit dem Baustatiker abgeklärt werden.

Um eine Abzeichnung der Bewehrung an der Oberfläche zu vermeiden sollte die Betondeckung mindestens 3 cm betragen.
Schalung
Mit üblichen Schalungssystemen sind 0,55 bis 0,72 Anker pro m² Ansichtsflächen notwendig, das bedeutet einen maximalen Ankerstand von ca. 1,10m – 1,40m. Bei Systemschalungen (Rahmenschalung Framax Xlife, Trägerschalung FF20) sind die Ankerabstände systembedingt vorgegeben.
Bei Ankerabständen die über das oben angeführte Maß hinausgehen, ist mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen (Sonderkonstruktionen).

Bei Wänden wo nur eine Seite Sichtbetonkriterien unterliegt, ist zu beachten, das die Schalung auf der Nichtsichtseite, bis auf die Schalhaut, den gleichen Kriterien (Schalungssystem, Ankerabstand, Elementgröße...) entsprechen muss.
Dies trifft auch auf Bereiche der Wand zu, die im Endausbau nicht mehr sichtbar sind.

Bei Betonierfugen ist Aufgrund der Belastung der Schalung durch den Frischbeton mit leichten Absätzen im mm Bereich zu rechnen.

Die Anordnung der Anker im unteren Bereich bzw. bei Eckausbildungen sind Systembedingt und aus statischer Sicht nur eingeschränkt veränderbar.
Downloads:
Durch Klicken auf das "+" Zeichen erhalten Sie eine Auflistung der verfügbaren Downloads.

Downloads für Österreich

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Garagenwände, Kellerwände mit Rahmenschalung (z.B. Framax Xlife)

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Garagenwände, Kellerwände mit Systemträgerschalung (z.B. Doka Trägerschalung FF20)

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Hallenwände im Industriebau bzw. Produktionsbereichen mit Rahmenschalung (z.B. Doka Rahmenschalung Xlife)

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Hallenwände im Industriebau bzw. Produktionsbereichen mit Systemträgerschalung (z.B. Doka Trägerschalung FF20)

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Hallenwände im Industriebau bzw. Produktionsbereichen mit Systemträgerschalung (z.B. Doka Trägerschalung FF20)

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Hallenwände im Industriebau, Stiegenhäuser, Wände in geschäftlich benützen Räumen z.B. Geschäfts- bzw. Büroräume mit Rahmenschalung (z.B. Doka Rahmenschalung Framax Xlife)

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Stiegenhäuser, Wände in geschäftlich benützen Räumen z.B. Geschäfts- bzw. Büroräume mit Rahmenschalung (z.B. Doka Rahmenschalung Framax Xlife)

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Stiegenhäuser, Wände in geschäftlich benützen Räumen z.B. Geschäfts- bzw. Büroräume mit Systemträgerschalung (z.B. Doka Trägerschalung FF20)

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Ausstellungshallen, gestaltete Außenfassaden, repräsentative Eingangsbereiche, sichtbar bleibende Betonflächen im öffentlichen wie privaten Bereich (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser, Wohnanlagen...) mit Rahmenschalung (z.B. Doka Rahmenschalung Framax Xlife)

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Ausstellungshallen, gestaltete Außenfassaden, repräsentative Eingangsbereiche, sichtbar bleibende Betonflächen im öffentlichen Bereich (z.B. Schulen, Krankenhäuser,...) mit Systemträgerschalung (z.B. Doka Trägerschalung FF20)

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Ausstellungshallen, gestaltete Außenfassaden, repräsentative Eingangsbereiche, sichtbar bleibende Betonflächen im öffentlichen Bereich (z.B. Schulen, Krankenhäuser,...) mit Rahmenschalung ( z.B. Doka Rahmenschalung Framax Xlife) und zusätzlich aufgebrachter neuer Sichtschalhaut glatt für einmalige Verwendung. Die maximale Größe der Schalungsplatten beträgt 1,50x3,00m.

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Ausstellungshallen, gestaltete Außenfassaden, repräsentative Eingangsbereiche, sichtbar bleibende Betonflächen im öffentlichen Bereich (z.B. Schulen, Krankenhäuser,...) mit objektorientierter Trägerschalung (z.B. Doka Trägerschalung Top 50)

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Decke: repräsentativen Eingangsbereichen, Ausstellungshallen mit variablen Deckensystemen (z.B. Dokaflex 1-2-4) oder Deckentischen (z.B. Dokamatik oder Dokaflex Deckentische)

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Decke: repräsentativen Eingangsbereichen, Ausstellungshallen mit variablen Deckensystemen (z.B. Dokaflex 1-2-4) oder Deckentischen (z.B. Dokamatik oder Dokaflex Deckentische) und zusätzlich aufgebrachter Sichtschalhaut

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Sonderformen

 

Downloads für Deutschland

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Betonflächen SB1 mit geringen gestalterischen Anforderungen, z.B.: Kellerwände oder Bereiche mit vorwiegend gewerblicher Nutzung. Ausführung z.B. mit Rahmenschalung.

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Betonflächen SB1 mit geringen gestalterischen Anforderungen, z.B.: Kellerwände oder Bereiche mit vorwiegend gewerblicher Nutzung. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB2 mit normalen gestalterischen Anforderungen, z.B. Treppenhausräume. Ausführung z.B. mit Rahmenschalung.

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Betonflächen SB2 mit normalen gestalterischen Anforderungen, z.B. Stützwände, Brückenpfeiler, Brückenwiderlager. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB3 mit hohen gestalterischen Anforderungen, z.B. Fassaden im Hochbau. Ausführung z.B. mit Rahmenschalung.

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Betonflächen SB3 mit hohen gestalterischen Anforderungen, z.B. Fassaden im Hochbau. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB3 mit hohen gestalterischen Anforderungen, z.B. Fassaden im Hochbau. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB3 mit hohen gestalterischen Anforderungen, z.B. Fassaden im Hochbau. Ausführung z.B. mit objektbezogen gefertigter Trägerschalung.

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Betonflächen SB4 mit hohen gestalterischen Anforderungen, z.B. repräsentative Bauteile im Hochbau. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB4 mit besonders hoher gestalterischer Bedeutung, z.B. repräsentative Bauteile im Hochbau. Ausführung z.B. mit Systemträgerschalung.

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Betonflächen SB4 mit besonders hoher gestalterischer Bedeutung, repräsentative Bauteile im Hochbau. Ausführung z.B. mit objektbezogen gefertigter Trägerschalung.

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Betonflächen SB4 mit besonders hoher gestalterischer Bedeutung, repräsentative Bauteile im Hochbau. Ausführung z.B. mit objektbezogen gefertigter Trägerschalung.