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Sichtbeton
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Rheinbrücke Wesel
Brückenpylon in Sichtbeton
Zur Verbesserung der Verkehrssituation ist am unteren Niederrhein die B 58n Ortsumgehung Wesel mit neuer Rheinbrücke im Bau. Die 9,9 km lange und rd. 150 Mio. Euro teure Maßnahme gliedert sich in drei Abschnitte: Die 4,55 km lange Ortsumgehung Büderich, die 1,6 km lange Rheinquerung und die 3,75 km lange Südumgehung Wesel. Die Arge Rheinbrücke Wesel aus den Firmen Hermann Kirchner Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Bad Hersfeld, und Donges Stahlbau GmbH, Darmstadt, errichtet mit Doka-Schalung das Kernstück der Bundesstraße B 58n: Die neue Rheinbrücke Wesel.
Zur Verbesserung der Verkehrssituation am unteren Niederrhein entsteht mit Doka-Selbstkletterschalung SKE 50 die Rheinbrücke Wesel
Die bis heute benutzte Brücke ist eine Behelfsbrücke aus dem Jahre 1953, errichtet auf den Fundamenten der im Krieg zerstörten Brücke. Sie ist mittlerweile stark überlastet, baulich unzulänglich und ein besonderer Engpass für das heutige hohe Verkehrsaufkommen. Zusätzlich führen ständige Instandsetzungsarbeiten zu einem finanziell unverhältnismäßig hohen Aufwand. Als eine der Hauptverkehrsadern des Niederrheins verbindet die Bundesstraße B 58 mit dieser „Dauer-Behelfsbrücke“ bei Stromkilometer 814 den links- mit dem rechtsrheinischen Raum des Kreises Wesel. Schon geringste Störungen im Verkehrsablauf führen zu erheblichen Rückstaus bis in das Straßennetz der Stadt Wesel. Die neue Brücke verspricht eine deutliche Entlastung.
Die neue Rheinbrücke mit einer Gesamtlänge von 773 m setzt sich aus drei Teilen zusammen: Der 376 m langen linksrheinischen Vorlandbrücke aus Spannbeton, der 335 m langen, frei gespannten Strombrücke davon 315 m in Stahlbauweise – und der 62 m langen rechtsrheinischen Vorlandbrücke, vollständig in Stahlbauweise. Die Forderung der Rheinschifffahrt nach einer mindestens 300 m breiten stützenfreien Stromöffnung führte zur Wahl einer Schräg-
seilbrücke. Sie wird mit 50 Mio. Euro den Hauptanteil der Baukosten für die Ortsumfahrung ausmachen.
Das am Niederrhein weithin sichtbare Gesicht der neuen Rheinbrücke bestimmt der 130 m hohe Pylon auf der linken Rheinseite in der Form eines umgedrehten Ypsilon. Er ist aus hochfestem Beton mit hoher Oberflächenqualität zu errichten. Die Niederlassung Hannover der Deutschen Doka erhielt den Schalungsauftrag für die hohlen Pylonfüße und lieferte die Selbstkletterrüstung. Die umfangreiche Planung und statische Berechnung erfolgte in der Doka-Anwendungstechnik in Maisach.
Wesel, Deutschland, 2007
Bauausführung: Arge aus Hermann Kirchner Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Bad Hersfeld, und Donges Stahlbau GmbH, Darmstadt
im Einsatz
Selbstkletterschalung SKE
Trägerschalung Top 50