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| Für 75 Mann Baustellenpersonal stehen lediglich 3 Krane zur Verfügung, die bis zu 90 m Höhe in den Hamburger Himmel ragen. |
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Philips ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. In mehr als 60 Ländern arbeiten über 165.000 Menschen und erzielen einen Umsatz von 29 Mrd. Euro. Für das niederländische Unternehmen ist Deutschland einer der wichtigsten Märkte. Nun baut der Investor Credit Suisse Asset Management für Philips im Hamburger Stadtteil St Georg mit einem Investitionsvolumen für den Roh- und Ausbau von 35 Mio. Euro unter der Bezeichnung „Headquarters“ eine neue Deutschland-Zentrale.
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Baubeginn war im Februar 2004. Seitdem laufen die Pumpen für die drei Entspannungsbrunnen zur Grundwasserhaltung. Auf dem 7.000 m² großen Areal kreuzen sich zwei alte Fleete – für Hamburg eigentlich nicht ungewöhnlich. Hier jedoch wurden sie bereits 1820 verfüllt und behindern nun mit ihren Mergelanteilen die termingerechte Bebauung. Erst ein aufwändiger und zeitraubender Bodenaustausch schaffte ganz nach dem Motto der Strabag „Dynamik auf gutem Fundament“ eine ausreichende Tragfähigkeit für den 65 m hohen, weithin sichtbaren Büroturm. Die Bagger und Raupen gruben sich dabei auf bis zu 12 m unter Geländeniveau in den Baugrund ein. Auf drei Seiten ist wegen der beengten Innenstadtlage ein Berliner bzw. Essener Verbau erforderlich. Die Nachbarbebauung liegt hier zum Teil nur Zentimeter von dem künftigen Gebäude entfernt.
Von der Strabag AG, Bereich Hamburg/Schleswig-Holstein, ist in einer Rohbauzeit von nur 10 Monaten das Gebäude vorwiegend aus Ortbeton zu errichten. Bereits im Herbst 2005 wollen die Mitarbeiter von Philips einziehen. Der umbaute Raum von 124.800 m³ enthält drei Untergeschosse für Technik und Tiefgaragen und nach oben bis zu 17 Etagen. Dabei ist die Konstruktion alles andere als einfach: Neigungen, Höhenversprünge und futuristisch anmutende Auskragungen von einzelnen Gebäudeteilen, die als Vierendeel-Tragwerk konstruiert und dementsprechend zu bemessen sind. Zudem einige Teilbereiche in Sichtbeton.
Bei einem solchen Projekt kommt es auf verlässliche Partner an. Bereits sehr früh entwickelten die Schalungstechniker der Doka-Niederlassung Hamburg gemeinsam mit der Arbeitsvorbereitung von Strabag wirtschaftliche Schalungslösungen, unterbreiteten Variantenplanungen und überzeugten mit einem umfassenden Gesamtkonzept. Strabag übertrug daraufhin den kompletten Schalungsauftrag an Doka. In den vergangenen fünf Monaten hat die Baustelle Schalungsmaterial in einem Gesamtwert von mehr als 2,1 Mio. Euro pünktlich erhalten. Bauleiter Axel Höpner zeigt sich zufrieden: „Ein besseres Konzept und eine passendere Unterstützung hätten wir nicht finden können. Die Leute von Doka verstehen ihr Handwerk.“
Gelb leuchtende Rahmenschalung Framax Xlife – für alle Wand- und Schachtbereiche – und ebenso in hellem gelb strahlende Dokaflex-Deckentische bestimmen das Baustellenbild. Bauleiter Recep Sitar vom Nachunternehmer Pramit ist mit seinen Leuten froh, mit Doka-Material arbeiten zu können. Sie verwenden gerne die neue Rahmenschalung Framax Xlife, die Doka mit dem Slogan „Ein Schalungssystem schafft neue Maßstäbe“ zur Bauma 2004 eingeführt hat. Viele Baustellen bestätigen: Die neue Xlife-Platte mit ihrer zäh-elastischen Kunststoffoberfläche erzeugt wesentlich länger ein schönes gleichmäßiges Betonbild. Dabei rechnen sie mit bis zu 20 Einsätzen für die Framax Xlife. Bauleiter Axel Höpner ist ganz zuversichtlich, dass der letzte Einsatz noch ebenso gut herauskommen wird wie der erste. Die besonderen Sichtbeton-Anforderungen im Rampenbereich der Tiefgarage erfüllt die Framax Xlife mit Bravur. Und von der speziellen Schalhautoberfläche lassen sich Betonreste mühelos entfernen. Wenn nötig sogar mit dem Hochdruckreiniger.
Universalelemente der Framax Xlife dienen als einfach zu montierende Stützenschalungen. Das verringert Vorhaltemenge und Schalungskosten. Abstützböcke Variabel aus dem Baukasten der Doka-Trägerschalung Top 50 leiten die Betonierlasten in den einhäuptigen Bereichen sicher ab. Geschalt wird hier wiederum mit Framax Xlife – teilweise bis 5,00 m hoch stehend und liegend aufgestockt.
Für 75 Mann Baustellenpersonal für den Rohbau stehen lediglich 3 bis zu 90 m hohe Krane zur Verfügung. Daher ist alles interessant, was zu möglichst wenig Kranbedarf führt. So auch bei der Deckenschalung. Gegenüber einer Hand-Deckenschalung reduzieren Dokaflex-Tische den Kraneinsatz auf ein Minimum. Mehr als 2.900 m² dieser Tische sind erforderlich, um den engen Termin zu halten. Schließlich sind in Summe 35.100 m² Deckenflächen herzustellen. Die bis zu 10 m² großen Normtische werden vormontiert angeliefert und mit wenigen Handgriffen auf der Baustelle mit Deckenstützen einsatzfertig komplettiert. „Besonders bei den glatten, 30 bis 40 cm starken Flachdecken sind wir damit unschlagbar schnell und brauchen den Kran nur für das Umsetzen in die nächste Etage“ – verrät Polier Wolfgang Küter.
Auf der Ebene werden sie mit Umsetzwagen von nur zwei Mann ohne großen Kraftaufwand verschoben – völlig ohne Kran. Mit einem Rundum-Laser lassen sich die Tische für den nächsten Einsatz am schnellsten exakt auf Höhe bringen. Dort, wo die 2,00 m x 5,00 m großen Tische nicht hineinpassen, wird nahtlos mit Dokaflex weitergeschalt. Hierbei hilft der neue Doka-Träger H20 top, Nachlaufkosten zu reduzieren. Seine einzigartige Endverstärkung dämpft Belastungen auf das Trägerende. Dies schützt den gesamten Holzträger und vermeidet Beschädigungen.
Oft wird erst gegen Ende einer Baustelle durch die Abrechnung des Defektmaterials klar, welchen Belastungen die Schalung ausgesetzt war. Hier in Hamburg wurde von Doka im Vorfeld eine Geräteservice-Garantie abgegeben. Das bedeutet: Umfassende, vollständige Reinigung und Regeneration der Schalung zu einem vorher fest vereinbarten Fixpreis. Damit hat Strabag bereits auf zahlreichen Baustellen gute Erfahrungen sammeln können – mit dem Ergebnis: Transparent, vertrauensvoll, Zeit- und Kostenersparnis.
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Kontakt:
Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH
Herr Uwe Adlunger
Frauenstraße 35
82216 Maisach
Tel.: 08141/394-6197
Fax: 08141/394-6155
E-Mail: Uwe.Adlunger@doka.de
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Bauausführung: Strabag AG, Bereich Hamburg/Schleswig-Holstein
Schalungsberatung: Doka NL Hamburg
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| Die auf der Rückseite gelb leuchtende Rahmenschalung Framax Xlife erzeugt mit ihrer auf der Betonseite zäh-elastischen, grauen Kunststoffoberfläche ein schönes gleichmäßiges Betonbild. |
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| Mehr als 2.900 m² Dokaflex-Tische sind erforderlich, um den engen Termin zu halten. Schließlich sind in Summe 35.100 m² Deckenflächen herzustellen. |
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| Mit einem Rundum-Laser lassen sich Dokaflex-Tische für den nächsten Einsatz am schnellsten exakt auf Höhe bringen. |
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