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Presse
 
Vienna Skylink - größte Baustelle Österreichs:
Schalungsplanung und Just-in-Time-Lieferungen halten Zeitplan
Der Vienna International Airport (VIE) erfreut sich zweistelliger Zuwachsraten beim Passagieraufkommen. Der Bau eines neuen Terminals ist dringend erforderlich. Beim Projekt Skylink entsteht ein neuer Terminal samt Pier mit einem Investitionsvolumen von über 400 Mio. Euro. Ab 2008 können dann insgesamt 24 Mio. Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Doka ist als Systemlieferant für das gesamte Schalungskonzept der derzeit größten Deckenbaustelle Österreichs verantwortlich.
Das Projekt Skylink umfasst neben dem neuen Pier Süd mit 17 Flugzeugpositionen auch einen Terminal mit Check-In-Schaltern, Gepäckausgabe und Dienstleistungsbereichen. VIE-Pressesprecher Hans Mayer stellte anlässlich eines Interviews dieses Bauvorhaben in den Mittelpunkt einer Reihe wichtiger Einzelmaßnahmen, die bis 2008 ihren Abschluss finden. Insgesamt wird der VIE dann rund 854 Mio. Euro in die Erweiterung der Vorfelder, in neue Parkhäuser, den neuen Tower, die erweiterte Gepäcksortieranlage und das Handling Center West investiert haben – rund 50 % der Gesamtkosten fließen in das Projekt Skylink.
Effiziente Schalungssysteme halten die engen Termine
Die Dimensionen von Terminal und Pier sowie die extrem kurze Rohbauzeit von Oktober 2005 bis Ende Dezember 2006 sind die Vorgaben für alle Planungen im Schalungsbereich. Sie erfordern neben einer hohen Materialvorhaltung flexible und vielseitig einsetzbare Schalungssysteme.
Der neue Pier ist 450 m lang und 33 m breit, der Terminal weist mit seiner geschwungenen Form eine Länge von 270 m und eine Breite von 55 m auf. Beide Gebäude sind 20 m hoch und stellen durch den Wechsel zwischen extrem hohen Decken und Normhöhen besondere Ansprüche an die Schalungstechnik.
Breites Aufgabenfeld für Dokamatic-Tische
9.550 m² Dokamatic- und Dokaflex-Tische beweisen in Kombination mit zahlreichen Staxo-Traggerüsten ihre unübertroffene Anpassungsfähigkeit. Für den neuen Terminal ist ein Randunterzug in 24 m Höhe zu schalen. Der Randunterzug wird von Schleuderbetonstützen getragen und nimmt eine Fertigteildecke auf, die anschließend eingehängt wird. Als Unterstellung für die Unterzugsschalung aus Framax Xlife-Elementen dient das Traggerüst Staxo. Für eine Zwischenarbeitsbühne in 18 m Höhe setzt die Baustellenmannschaft Dokamatic-Tische ein. Dabei wird der Dokamatic-Tisch durch einfache Steck- und Bolzverbindungen sicher und schnell auf das Traggerüst montiert Die hohen Staxo-Türme müssen aufgrund der großen Windlasten gesichert werden. Eurex 60-Deckenstützen sind dafür die ideale Lösung; sie lassen sich mit wenigen Handgriffen am Stahljoch des Dokamatic-Tisches anbringen. Schräg auf der Innenseite des Bauwerks montiert, übernehmen sie die notwendige Zug- und die Druckabstützung.
In anderen Bauabschnitten dienen Dokamatic-Tische gleichzeitig zur Unterstellung und als Arbeitsbühne für die Schalarbeiten am Deckenrand. Randunterzug und Parapet entstehen in einem Guss, die Schalungslösung erfordert aufgrund der geschwungenen Bauform des Terminals den Einsatz von 90 cm breiten und 2,70 m hohen Framax Xlife-Elementen mit Bogenblechen.
Hohe Qualität und rascher Betonierfortschritt mit Framax Xlife
Auch für den Bau der Lift- und Treppenschächte entschied sich die Arge Skylink für die Doka-Rahmenschalung Framax Xlife. Hier spiegelt sich der enorme Termindruck wider: Für alle Schächte werden fertige Schalungssätze vorgehalten, weil der Transport bzw. eventuelle Anpassungsmaßnahmen zu zeitaufwändig sind. Die Doka-Niederlassung Wien hat nach einem genauen Just-in-Time-Lieferplan insgesamt über 11.000 m² Framax Xlife-Rahmenschalung bereit zu halten.
Als interessante, Kosten sparende Detaillösung bewährt sich die Framax-Ausschalecke I. Insgesamt 176 Stück in den Höhen von 135, 270 und 330 cm überraschen selbst erfahrene Baupraktiker immer wieder durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit. Mit der Ausschalspindel wird die Schachtschalung über ihre Innenecken soweit zusammengezogen, dass ein Ausschalspiel von ca. 6 cm entsteht. Der Kran wird lediglich zum Umsetzen der kompletten Schachtschalung benötigt; ein erneutes Einmessen entfällt.

Der neue Pier Süd bleibt auf längere Sicht keinesfalls die letzte Erweiterungsmaßnahme des Skylink-Projektes. Planungen sehen bereits einen weiteren Pierfinger im Norden und eine Terminalerweiterung vor. Projektleiter der Arge Skylink, DI Mario Wunderlich meint: “Bei einem Projekt dieser Größenordnung und dem engen Terminplan ist man auf einen verlässlichen Schalungslieferanten angewiesen. Mit Doka klappt die Zusammenarbeit ausgezeichnet, die genaue Schalungsplanung und Just-in- Time-Lieferungen helfen uns den Termin zu halten.“
Bauausführung: Arge Skylink - HOCHTIEF Construction AG - Durst Bau GmbH
Vienna Skylink
Randunterzug und Parapet entstehen in einem Guss. Aufgrund der geschwungenen Bauform des Terminals werden die Framax Xlife-Elemente mit Bogenblechen kombiniert.
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Das Projekt Skylink umfasst neben dem neuen Pier Süd mit 17 Flugzeugpositionen auch einen Terminal mit Check-In-Schaltern, Gepäckausgabe und Dienstleistungsbereichen.