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Stadtteil- und Einkaufszentrum MIRA München Nordheide
Material, Zeit und Geld gespart!
Im Münchner Norden entsteht seit Mitte 2006 das Stadtteil - und Einkaufszentrum MIRA mit rund 24.000 m2 Ladenfläche, 750 Stellplätzen und direkter U-Bahn-Anbindung. Die Hochtief AG Hannover errichtete den Rohbau mit rund 65.000 m² Bruttogeschossfläche fristgerecht in nur 9 Monaten. Als Deckenschalung bewährte sich die Kombination von Dokamatic-Tischen mit Dokaflex. Nach der Bauma 2007 beschleunigten zwei neue Doka-Tischhubsysteme TLS den Bauablauf zusätzlich.
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Im Münchner Norden entstand fristgerecht in nur 9 Monaten der Rohbau des Stadtteil- und Einkaufszentrums MIRA mit rund 65.000 m² Bruttogeschossfläche. Foto: Doka
Auf der Bauma im April hatte Doka auf ihrem Messestand das Tischhubsystem TLS vorgestellt: Eine innovative Möglichkeit für einen noch effizienteren Bauablauf. Das neue Umsetzgerät überzeugte die Projektleiter, Bauleiter und Poliere von Hochtief bereits nach kurzer Demonstration und wurde unmittelbar beim Projekt MIRA München Nordheide mit gutem Erfolg eingesetzt. Dort waren mit Doka-Systemen – nach 2 Untergeschossen – bereits die Schalungsarbeiten am ersten von fünf aufgehenden Geschossen im Gange.
Schnelle Deckenschalung: Dokamatic-Tische
Mit rund 8.000 m2 Dokamatic-Deckentischen und über 1.000 m2 Dokaflex-Deckenschalung für die Ausgleichsflächen arbeiteten die Schalungstrupps am neuen Einkaufszentrum. Hier weisen die Geschosshöhen 5,58 m im UG, 4,86 m im EG und 1.OG sowie 2,70 bzw. 3,50 m in den restlichen Geschossen auf. Die Deckenstärken liegen zwischen 30 und 50 cm mit Deckenrändern teilweise mit Unterzug, teils frei. Alle diese Anforderungen erfüllten Dokamatic-Tische mit 2,50 m Breite und 5,00 m Länge optimal.

Die großformatigen, steifen Tische sind rasch aufgestellt und einnivelliert. Die Schalung für die Randunterzüge lässt sich aus dem Systembaukasten rasch und einfach zusammenstellen. Höchste Sicherheit ist auch am Deckenrand garantiert, denn integrierte Tischbühnen lassen sich an den stählernen Tischriegeln einfach abbolzen. Zusätzliche Faltbühnen sind beim Dokamatic-Tisch nicht notwendig. Beim Stadtteil- und Einkaufszentrum MIRA konnte so die Miete für mindestens 200 lfm Faltbühnen entfallen, neben dem Aufwand für den Einbau der Aufhängeteile.

Dokamatic-Tischköpfe spannen die Deckenstützen statisch ein. Dies erhöht die Tragkraft um 10 kN und spart in vielen Fällen den Einbau von Zwischenstützen. Bei größeren oder wechselnden Deckenstärken lassen sich Zwischenstützen mit dem Dokamatic-Stützenanschluss „im Handumdrehen“ am Tischriegel befestigen. Überzeugend einfach ist auch das Versetzen von Tischköpfen bei Randstützen durch einfaches Abbolzen. Markierungen am Dokamatic-Tischriegel erleichtern das korrekte Positionieren.

Während und insbesondere am Ende des Bauablaufs trugen die Dokamatic-Tische entscheidend zu einer reibungslosen Logistik beim Projekt MIRA bei. Sofort nach dem letzten Einsatz konnten die Tische auf LKWs verladen werden – anders als bei losem Material entfällt das Kommissionieren weitgehend.
Deckentische schnell umsetzen – mit TLS
Das Tischhubsystem TLS dient zum kranlosen vertikalen Umsetzen von Dokamatic-Deckentischen. Beim Projekt Nordheide nutzte Hochtief das System, um die Krane in kritischen Bereichen mit geringer Krankapazität zu unterstützen. Zudem lässt sich ein Kran kaum nachträglich versetzen. Ganz im Gegensatz zum TLS, das je nach Bedarf auch an andere Stellen des Grundrisses umgehängt werden kann. Die Aufhängung erfolgt am Deckenrand: Nachträgliche Aufhängestellen sind mühelos und ohne Vorplanung einzurichten. Durch den hängenden Einsatz sind auch – anders als beim stehenden Einsatz – die Aufstellflächen frei für Folgegewerke.

Zum Umsetzen der Tische in das nächsthöhere Geschoss werden sie einfach mit dem Doka-Umsetzwagen von ihrer ursprünglichen Position abgeholt und auf die Hubbühne gefahren. Der hydraulische Hubvorgang dauert nur wenige Sekunden. Im darüber liegenden Geschoss nimmt ein zweiter Arbeiter den Deckentisch entgegen und befördert ihn mit einem zweiten Umsetzwagen ohne Kraftaufwand an die vorgesehene neue Position. Die Hubbühnen fahren per Knopfdruck nach oben oder unten, ohne besondere Ausbildung des Bedieners.

Extralob der Bauleitung für die Schalungstechniker der Doka-NL Hannover: Denn für das einfache Ausschalen der Dokamatic-Tische sahen die Doka-Projektingenieure sogenannte Ausschalgassen vor. Dies sind Bereiche, in denen die Dokamatic-Tische zur weiteren Beschleunigung des Bauablaufs unter noch eingeschalten Bereichen verfahren werden können.

Bei der eng bemessenen Bauzeit und der großen Anzahl an Deckentischen stellte das Tischhubsystem TLS seine Leistungsfähigkeit beim Projekt MIRA München Nordheide eindrucksvoll unter Beweis. So entschied sich Hochtief bereits nach den ersten Erfahrungen, ein weiteres TLS anzumieten, und zwar in der stehenden Variante. Dieses zweite TLS beschleunigte mit seiner großen Fläche von 2,70 m x 5,00 m und seiner hohen Belastbarkeit von 2,5 t den Materialtransport in die einzelnen Stockwerke. Das Tischhubsystem TLS erlaubte es auch, die Krane frühzeitig abzubauen, um die Außenanlagen früher zu beginnen und die Bauzeit zu verkürzen.

„Die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die einfache Handhabung der Hubbühnen hat mich begeistert. Durch das tolle Zusammenspiel der Doka-Systeme und das Höhersetzen der Deckentische ohne Kran konnten wir den vertraglich vereinbarten Rohbautermin halten!“, zeigt sich Polier Dierk Hill stark beeindruckt vom Doka-Tischhubsystem TLS.
Bauausführung: Hochtief Construction AG, NL Hannover/München/Berlin
Schalungsberatung: Doka-NL Hannover
Maisach, 09.10.2007


Kontakt:
Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH
Frauenstraße 35
82216 Maisach
Tel. 08141 394-0
Fax 08141 394-6183
E-Mail: Deutsche.Doka@doka.com

Rückfragen zur Pressemitteilung:
Uwe Adlunger
Tel. 08141 394-6197
Fax 08141 394-6155
E-Mail: Uwe.Adlunger@doka.de
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Das Doka-Tischhubsystem TLS diente zum kranlosen vertikalen Umsetzen von Dokamatic-Tischen, um knappe Kranzeit zu sparen.

Foto: Doka
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Ein zweites TLS in stehender Variante beschleunigte mit seiner großen Fläche von 2,70 m x 5,00 m und seiner hohen Belastbarkeit von 2,5 t den Materialtransport in die einzelnen Stockwerke.

Foto: Doka
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Das Tischhubsystem TLS erlaubte es, die Krane frühzeitig abzubauen, um die Außenanlagen früher zu beginnen und die Bauzeit zu verkürzen.

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Sogenannte Ausschalgassen dienten zur weiteren Beschleunigung des Bauablaufs das Verfahren der Dokamatic-Tische unter noch eingeschalten Bereichen.

Foto: Doka