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In der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz befindet sich der Hauptsitz der VOESTALPINE AG. Das Unternehmen ist einer der größten Stahlproduzenten Europas. Durch die starke Expansion des Konzerns wird die Errichtung eines neuen Verkaufs- und Finanzzentrums erforderlich. Eine Arge bestehend aus DYWIDAG und HABAU errichtet dafür ein ca. 300 m langes, geschwungenes Gebäude. Der Stahlbau mit Glasfassade ist mit Stiegenhauskernen aus Stahlbeton ausgesteift, die Decken sind in Ortbeton ausgeführt. Runde Wände und höchste Sichtbetonanforderungen mit vorgegebenen Schalhaut- und Fugenbildern zeichnen dieses Projekt aus.
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Das neue Verkaufs- und Finanzzentrum der VOEST wird von der Arge bestehend aus DYWIDAG und HABAU errichtet. Runde Wände und höchste Sichtbetonanforderungen mit vorgegebenen Schalhaut- und Fugenbildern zeichnen das Projekt aus.
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Wegen der architektonischen Anforderungen an das Betonbild und großem Termindruck suchte die Arge bereits vor dem Projektstart im September 2007 den besten Partner für die Schalungslösung. Die große Erfahrung mit Sichtbetonprojekten und das ankerlose Schalungskonzept waren ausschlaggebend dafür, dass Doka das Rennen für sich entscheiden konnte.
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Ein Grossteil der geschwungenen Ortbetonwände in der 21.000 m² großen Tiefgarage, die Stiegenhauskerne, Deckenuntersichten und sämtliche Ortbetonstützen sind in Sichtbetonqualität auszuführen. Dabei ist die Arge mit hohen architektonischen Anforderungen konfrontiert. Sämtliche Wände müssen ankerlos und scharfkantig ausgeführt werden. Bei den Deckenuntersichten soll ein spezielles Betonbild mittels sechs Meter langen, konisch zugeschnittenen Dreischichtplatten realisiert werden. Die Deckenfugen müssen ohne Versatz in den Wänden weiterlaufen. Zudem krümmt sich das Gebäude mit einem Radius von 200 m und kragt an einem Ende 40 m weit aus. Dies erfordert millimetergenau passende Schalungselemente, denn die statisch erforderliche Stahlkonstruktion muss in die Wände und somit die Schalung miteingebunden werden. In den Stiegenhauskernen verlangt der Architekt sowohl außen als auch innen ein einheitliches Fugenbild. Dabei müssen über fünf Geschosse hinweg die horizontalen Fugen in einem Abstand von 72,5 cm parallel und die vertikalen Fugen in einer Linie durchlaufen.
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| Ankerloser Sichtbeton, scharfe Kanten und ein exaktes Fugenbild. Mit der richtigen Schalungslösung und einem professionellen Baustellenteam sind auch höchste Ansprüche an das Betonbild realisierbar. |
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Für die runden Wände und die drei Stiegenhauskerne entwickelte die Doka-Niederlassung Oberösterreich gemäß den Vorgaben der bauausführenden Arge eine ankerlose Schalungslösung. Die maßgeschneiderte Großflächenschalung Top 50 erfüllt auf dieser Baustelle sämtliche Ansprüche an das Betonbild. Um bei allen Wänden ankerlosen Sichtbeton zu realisieren, überbrückte Doka die Schalungselemente mit vertikal eingesetzten U-300 Stahlprofilen. Im Bereich des Fußbodenaufbaus sowie über der Schalung wird in den Profilen geankert. Da die Stahlprofile aus dem Baukasten der selbstkletternden Doka Plattform SCP stammen, können sie – ebenso wie die Trägerschalung – kostengünstig gemietet werden. Um die radialen Deckenfugen nahtlos in vertikale Wandfugen verlaufen zu lassen, war bei der Vorfertigung der Schalungselemente Millimeterarbeit gefragt. Die hohe Qualität der Ausführung und just-in-time-Lieferung der Elemente durch den Doka-Fertigservice in Amstetten sorgt für ein durchgängiges Fugenbild und erlaubt den sofortigen Einsatz der Schalungslösung.
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| „Beton ist das Spiegelbild der Schalung“. Diese Aussage hat beim Projekt VFZ Linz besondere Bedeutung. |
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Die Sichtbetondecken schalt die Baustellenmannschaft mit den anpassungsfähigen Dokamatic-Tischen. Sie sind bei diesem Projekt aufgrund der Gebäudeform mit konisch zugeschnittenen Dreischichtplatten (bis 1 m x 6 m) im vom Architekten vorgegebenen Raster belegt. Im System integrierte Tischbühnen sorgen für die notwendige Sicherheit am Deckenrand. Innerhalb eines Stockwerkes werden die großflächigen Dokamatic-Tische von nur einer Person in kürzester Zeit mit dem Umsetzwagen und dem elektrohydraulischen Andockantrieb umgesetzt. Den vertikalen Transport ins nächst höhere Geschoss erledigt das neue Tischhubsystem TLS auf Knopfdruck. Es ist in Linz als bodenstehende Einheit aufgebaut und bedient alle sechs Geschossebenen.
Für die scharfkantig auszuführenden Betonstützen kommt die Doka-Stützenschalung Top 50 zum Einsatz. Dank durchgehender Schalungsträger ist sie besonders stabil und wird vom Doka-Fertigservice entsprechend den Anforderungen der Baustelle passgenau vorgefertigt. Die beliebige Schalhautwahl ermöglicht Betonoberflächen jeder Art.
Bauleiter Ing. Andreas Humer (HABAU) fasst zusammen: „Dieses Bauvorhaben stellt auch für uns eine große Herausforderung dar. Derart hohe Anforderungen an den Sichtbeton können nur mit einer lückenlosen Qualitätssicherung, dem bestens geschulten Personal der Firmen DYWIDAG und HABAU sowie den exakt passenden und einfach bedienbaren Schalungssystemen der Firma Doka im vorgegebenen engen Zeitrahmen realisiert werden.“
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| Von links: Polier Franz Wurm (HABAU), Bauleiter Andreas Humer (HABAU) und Schalungstechniker Martin Wimmer (Doka). |
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