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Die Fels-Werke GmbH ist bekannt für hochwertige Kalkprodukte sowie Mineralstoff-Gemische. Eine ständig steigende Nachfrage erforderte am Standort Rübeland in Sachsen-Anhalt den Bau eines weiteren Brennofens. Das regional tätige mittelständische Bauunternehmen BW Ingenieurbau GmbH aus Halberstadt konnte den Auftrag für sich entscheiden, nicht zuletzt durch ein überzeugendes Schalungs-Konzept von Doka.
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Das bis zu 14,00 m hohe Brennofenfundament aus Ortbeton für die Fels-Werke Rübeland entsteht auf einer 12 x 20 m großen und 1,50 m starken Fundamentplatte aus Stahlbeton Foto: Doka
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Auf einer 12 x 20 m großen und 1,50 m starken Fundamentplatte aus Stahlbeton war ein bis zu 14,00 m hohes Ofenfundament aus Ortbeton herzustellen. Eine 60 cm starke Zwischendecke liegt dabei in knapp 10 m Höhe auf mächtigen, 1,40 x 1,00 m starken Unterzügen, die wiederum in sechs hochbewehrte Stahlbetonstützen biegesteif einbinden. Eine weitere 1,00 m starke Decke mit umlaufenden Überzügen bildet in 13 m Höhe den oberen Abschluss des Ofenfundaments. Darauf erhebt sich ab März 2008 die tonnenschwere Stahlkonstruktion des eigentlichen Gleichstrom-Gegenstrom-Regenerativ-Ofens (GGR-Ofen).
Im Betrieb der Anlage werden sich am Übergang vom Stahlbau zum Stahlbetonbauwerk Temperaturen von 80°C ergeben. Das statische Konzept des Bauwerks berücksichtigt dies u.a. mit einem hohen Bewehrungsanteil mit Stabdurchmessern von bis zu 28 mm. Insgesamt wird das Ofenfundament aus mehr als 150 t Baustahl und 1.300 m³ Ortbeton der Güte C35/45 bestehen.
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„Die Wirtschaftlichkeit bei einem solchen Ortbeton-Projekt steht und fällt mit der Schalungstechnik“, erklärt Polier Klaus Hildebrand. Bei diesem Ofenfundament verließ er sich gerne auf seine Erfahrung aus vorhergehenden Bauvorhaben mit den Schalungstechnikern von Doka. Denn die Schalungslösung war von Grund auf durchdacht: So wurde die 1,50 dicke Fundamentplatte seitlich mit Frami abgeschalt. Mit ihren 5 Elementbreiten im 15 cm-Raster ist diese handliche Rahmenschalung vielseitig verwendbar - und war hier genau die richtige Lösung. Denn später dienten dieselben Frami-Elemente als Seitenschalung für die Unterzüge und als Randabschalung für die Decken.
Die 8,10 m hohen, hoch bewehrten Stahlbetonstützen mit einem Querschnitt von 1,00 m x 1,00 m waren in einem Guss in Sichtbetonqualität herzustellen. Hier arbeitete der Schalungstrupp um Polier Hildebrand erstmals mit den neuen 1,20 m breiten Uni-Elementen der 2,70 m hohen Rahmenschalung Framax Xlife - ankerlos und zweifach aufgestockt. Zwei weitere 8,10 m hohe, mit 1,00 m x 2,00 m allerdings doppelt so breite Stützen betonierte man mit den selben Elementen anschließend ebenso einfach, allerdings mit einem mittigen Anker. Mit Framax Xlife hat BW Ingenieurbau schon auf zahlreichen Baustellen beste Ergebnisse erzielt – sowohl wirtschaftlich als auch bautechnisch. Inzwischen ist diese Schalung auf ihren Baustellen nicht mehr wegzudenken.
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Große Unterstellungshöhen in Kombination mit hohen abzutragenden Lasten erforderten für die Deckenschalung ein ausgeklügeltes Konzept. Mit seiner zulässigen Stiellast von 97 kN bot das weiterentwickelte Doka-Traggerüst Staxo 100 hier entscheidende Vorteile: Sowohl bei der Unterstellung der Randunterzüge und der 60 cm starken Decke in 9,29 m Höhe als auch in Kombination mit Deckenstützen Eurex 20 bei der oberen, 1,00 m starken Decke mit 2,10 m Unterstellungshöhe.
Gegenüber dem Vorgänger Staxo benötigt Staxo 100 bis zu 30% weniger Stiele und damit auch Traggerüst-Rahmen und Einrichtspindeln. Die Montage- und Einrichtzeiten verkürzen sich entsprechend. Staxo 100 ist als starkes Traggerüst aus Stahlrahmen für große Unterstellungshöhen und hohe Lasten ebenso robust, schnell und zuverlässig wie Staxo. Die integrierten, im Rahmen unverlierbar enthaltenen Verbindungsmittel haben sich bestens bewährt und erlauben eine schnelle, werkzeuglose Montage. Die Feinanpassung in der Höhe erfolgt mit der Fußspindel 130. Sie bietet millimetergenaue vertikale Anpassung auch bei hohen Absätzen in der Aufstandsfläche. Der Clou: Die zugehörige Spannmutter ist klappbar und erspart dem Anwender lange Spindelwege.
Gegenüber Staxo besitzt Staxo 100 eine umfangreiche zusätzliche Sicherheitsausstattung: Eine in den Traggerüst-Rahmen integrierte Leiter mit rutschhemmenden Sprossen erleichtert den sicheren Aufstieg. 60 cm breite, aushubsichere Montagebeläge dienen als sichere Arbeitsplattformen. Und bei stehender Montage sorgt ein vorlaufendes Geländer für höchste Absturzsicherheit in allen Montagezuständen. Staxo 100 lässt sich auf dem sicheren Boden komplett liegend vormontieren und mit nur einem Kranhub zeitsparend aufrichten und umsetzen. Jede Oberkonstruktion - hier bestehend aus mietbaren Dokadur-Paneelen und Schalungsträgern H20 top mit dem integrierten Stoßdämpfer - lässt sich von den obersten Arbeitsplattformen aus rasch und sicher auflegen.
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Besonderen Anklang bei den Fachleuten von BW Ingenieurbau fand die im Traggerüstrahmen integrierte Leiter. „Bei diesen Höhen ist es schon gut, einen sicheren Aufstieg für die Montage automatisch dabei zu haben“ betont Polier Hildebrand.
„Erfolgreich kann man nur im Team sein“ – resümiert Bauleiter Thomas Leers. „Wir von BW Ingenieurbau GmbH legen großen Wert auf gut ausgebildete Leute und qualifizierte Geschäftspartner. Die Zusammenarbeit mit den Doka-Schalungstechnikern war in jeder Beziehung eine gute Entscheidung.“
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Bauausführung: BW Ingenieurbau GmbH, Halberstadt Schalungsberatung: Doka NL Magdeburg
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Maisach, 12.02.2008
Kontakt: Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH Frauenstraße 35 82216 Maisach Tel. 08141 394-0 Fax 08141 394-6183 E-Mail: Deutsche.Doka@doka.com
Rückfragen zur Pressemitteilung bei: Uwe Adlunger Tel. 08141 394-6197 Fax 08141 394-6155 E-Mail: Uwe.Adlunger@doka.de
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Das bis zu 14,00 m hohe Brennofenfundament aus Ortbeton für die Fels-Werke Rübeland entsteht auf einer 12 x 20 m großen und 1,50 m starken Fundamentplatte aus Stahlbeton
Foto: Doka
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Besonders geeignet zur Unterstellung der Randunterzüge und der 60 cm starken Decke in 9,29 m Höhe: Das neue Doka-Traggerüst Staxo 100
Foto: Doka
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Die Fußspindel 130 bietet millimetergenaue vertikale Anpassung auch bei hohen Absätzen in der Aufstandsfläche
Foto: Doka
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