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Am Standort des Kraftwerks Zolling der E.ON Kraftwerke GmbH, exakt 10 km nördlich des Flughafens München, errichtete die Porr Deutschland GmbH den Rohbau für ein neues, energieeffizientes Verwaltungsgebäude. Bereits in der Submissionsphase hatte Porr mit der Doka-Niederlassung München eng zusammengearbeitet. Denn das kompakte, knapp 13 m hohe Gebäude sollte nicht nur weitgehend in Sichtbeton entstehen, es ist auch zur verbesserten Tageslichtnutzung nach Süden geneigt und steht sehr beengt auf dem Gelände.
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Das um 26° nach Süden geneigte E.ON-Verwaltungsgebäude kommt durch auskragende Dokamatic-Tische fast völlig ohne Traggerüste aus Foto: Doka
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Drei Bürotrakte mit zwei zwischenliegenden Treppenhaustürmen und einem Lichthof bilden das 38,0 m lange und rd. 15,0 m tiefe Gebäude. Die Südneigung von 26° führt zu trapezförmigen seitlichen Wandscheiben und südseitig überhängenden bzw. nordseitig zurückgeneigten Fassaden. Wände und Deckenuntersichten im mittig angeordneten Eingangsbereich, in der im Westflügel angeordneten Feuerwache und in den 3,30 m hohen Regelgeschossen sollten Sichtbeton Klasse 3 nach DBV-Merkblatt aufweisen. Hier waren passende, hochwertige Schalungssysteme und ein gut geschnürtes Dienstleistungspaket gefragt.
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Bereits vor Baubeginn hatte man eigens ein Sichtbeton-Team gegründet, um die geforderte Oberflächenqualität der Wände und Deckenuntersichten sicherzustellen. Gemeinsam setzten sich alle Verantwortlichen an einen Tisch, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Mit im Team waren neben dem Bauherrn auch die entwerfenden Architekten von BBH, der Generalplaner „EFM – Großprojekte Bau und Technik“ und sogar ein beratender Spezialist für Sichtbeton. „Das hat sich wirklich gelohnt“, unterstreicht Bauleiter Volker Ottmann deutlich. „So konnten wir bereits im Vorfeld viele Herausforderungen durchsprechen, um die geforderte Betonoberflächenqualität zu garantieren.“ Von allen Planungen mehrerer Schalungshersteller überzeugte letztlich das Konzept der Doka-Schalungstechniker, das die Sichtbetonanforderungen und die absolut beengten Platzverhältnisse durch möglichst wenig Schalungsvorhaltung berücksichtigte. Zur Unterstützung der Schalungstrupps stand Doka-Richtmeister Manfred Förtsch jederzeit bereit.
Sämtliche großflächigen Deckenbereiche sind bauteilaktiviert. Die 5,00 m hohe Eingangshalle sorgt für einen flügelweisen Höhenversprung. Und in der Untersicht ziehen sich Vouten nord- und südseitig am inneren Korridor entlang. Diese Decken taktete Porr geschossweise mit insgesamt 450 m² Dokamatic-Tischen mit Sonderbelegung im geforderten Fugenraster. Doka-Fachberater Michael Wanninger erklärt: „Der Dokamatic-Tisch hat viele Vorteile. Hier in Zolling überzeugte er zum einen durch seine Steifigkeit. Zum anderen durch seine hohe Belastbarkeit im Bereich der überstehenden Decke.“ Wenn Standardschalung aus dem Systembaukasten nicht ausreicht, dann helfen die Spezialisten aus dem Doka-Fertigservice. Auch dieses Verwaltungsgebäude für den Energieversorger E.ON belieferte Doka mit passgenauen Schalungslösungen. Als Formelemente für die asymmetrischen Vouten fertigten die erfahrenen und kompetenten Fachkräfte von Doka je 38 lfm Aufdopplungskästen in zwei Ausführungen, ebenfalls im Fugenraster. Termingerechte, platzsparende Anlieferung und einfache Endmontage auf der Baustelle waren dabei selbstverständlich. Insgesamt 30 lfm Faltbühne K an den östlichen und westlichen Deckenrändern boten der Baustellenmannschaft zuverlässig die nötige Absturzsicherung.
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Wegen der Vorneigung der Südfassade stehen die Decken teilweise erheblich über. Dies hätte eigentlich den geschossweisen Aufbau einer großvolumigen Unterstellung erfordert und die davor liegende wichtige Betriebszufahrt wochenlang blockiert. Hier kam Porr die extreme Steifigkeit der Dokamatic-Tische zu Gute: Auf Grund ihres robusten, 12 cm hohen Stahljochs und einer bei Randtischen rasch diagonal eingebolzten Spindelstrebe konnten sie am Deckenrand entsprechend auskragen – völlig ohne Unterstellung. Durch die hohe Tragfähigkeit der Dokamatic-Standardtische sparte Porr neben teuren Sondertischen und aufwändigen Unterstellungen zudem viele Auf- und Abbauarbeiten.
Als Schalung für die senkrechten Wandscheiben dienten Framax Xlife-Großelemente 2,40 x 3,30 m. Mit ihrer kunststoffvergüteten Schalhaut erfüllte diese Rahmenschalung die Sichtbetonanforderungen voll und ganz, wie auch hinsichtlich des gewünschten Element- und Ankerrasters. Dank der feuerverzinkten und pulverbeschichteten Elementrahmen blieben Rostspuren an der Betonoberfläche zudem aus – ein entscheidender Punkt für die Oberflächenqualität des Betons. Die Zwischenreinigung der unempfindlichen Schalhaut kann ganz einfach mit dem Hochdruckreiniger erfolgen. Um bei den vorgeneigten Außenwänden der beiden Treppenhauskerne die Betonierlasten sicher zu beherrschen, kletterte Porr hier in 3,30 m-Schüssen mit drei Scheiben Doka-Sperrenschalung D22, die normalerweise beim Bau von Staudämmen eingesetzt wird. Die Sperrenschalung sparte in Verbindung mit Framax Xlife den Aufbau aufwändiger Traggerüste und damit letztlich Material und Lohn. Bei den rückgeneigten Außenwänden auf der Nordseite sorgte eine Bühne der Kletterschalung MF 240 für schnelles und sicheres Arbeiten.
Ganz ohne Unterstellung ging es dann aber nun doch nicht. Denn weder die Faltbühnen noch die auskragenden Tische konnten die Ecken des Gebäudes ausreichend absichern. Hier stand je ein Traggerüst Staxo 100 aus feuerverzinkten, robusten Stahlrahmen für große Unterstellungshöhen und hohe Stiellasten. Unverlierbar integrierte Verbindungsmittel ermöglichen eine schnelle, werkzeuglose Montage. Dieses moderne Traggerüst kommt mit wenigen Einzelteilen aus und ist besonders vielseitig einsetzbar. Dank integrierter Leiternaufstiege mit rutschhemmenden Sprossen bot Staxo 100 der Baustellemannschaft die nötige Sicherheit. Direkte Anschlussmöglichkeiten an den Dokamatic-Tisch sorgten für perfekte Anpassung. In Zolling montierte man die Staxo 100-Türme liegend vor und stellte sie mit nur einem Kranhub auf.
Neben der hohen Qualität, der Funktionalität und Vielseitigkeit der Schalung schätzt Bauleiter Volker Ottmann bei Doka besonders die gute Betreuung: „Doka berücksichtigt stets alle Forderungen und gemeinsam finden wir immer die richtigen Konzepte und Lösungen. Nicht umsonst ist die Partnerschaft zwischen Porr und Doka über viele Jahre hinweg gewachsen.“
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Bauausführung: Porr Deutschland GmbH Schalungsberatung: Doka-NL München
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Maisach, 17.03.2008
Kontakt: Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH Frauenstraße 35 82216 Maisach Tel. 08141 394-0 Fax 08141 394-6183 E-Mail: Deutsche.Doka@doka.com
Rückfragen zur Pressemitteilung bei: Uwe Adlunger Tel. 08141 394-6197 Fax 08141 394-6155 E-Mail: Uwe.Adlunger@doka.de
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Für die innen verlaufenden, asymmetrischen Vouten lieferte der Fertigservice passgenaue Aufdopplungskasten im gewünschten Fugenraster
Foto: Doka
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Die großflächigen Deckenbereiche samt Vouten taktete Porr geschossweise mit insgesamt 450 m² Dokamatic-Tischen mit Sonderbelegung im geforderten Fugenraster
Foto: Doka
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Wände und Deckenuntersichten waren weitgehend in Sichtbeton Klasse 3 nach DBV-Merkblatt auszuführen
Foto: Doka
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