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Mehr als 50 % der belgischen Treibhausgase entstehen bei der Energiegewinnung. Um die im Kyoto-Abkommen vereinbarte CO2-Reduzierung von 7,5 % bis 2010 erreichen zu können, setzt Belgien massiv auf Windkraft zur Stromerzeugung. 30 km vor der belgischen Küste entsteht eines der größten Windparkprojekte der europäischen Union. Insgesamt 60 Turbinen werden jährlich ca. 1000 GW/h Strom erzeugen und dabei 450.000 Tonnen CO2 einsparen. Damit kann der jährliche Strombedarf von 600.000 Einwohnern gedeckt werden. Die Schalungslösung zur Herstellung der 44 m hohen Gravitationsfundamente der Windkraftwerke liefert die Doka Belgien.
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Die belgische Projektentwicklungsgesellschaft C-Power N.V. ist für die Realisierung des Windparks verantwortlich. Der Generalunternehmer T.H.V. Seawind (Dredging International und Fabricom) hat die belgische Baufirma M.B.G mit den Schalarbeiten für die Gravitationsfundamente der Windkraftwerke beauftragt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die ersten 6 Kraftwerke wie geplant im September 2008 in Betrieb nehmen zu können. Der Meeresboden der Thornton Bank, einer Sandbank vor der belgischen Küste, wurde bereits geglättet und mit Streifenfundamenten auf Bohrpfählen ausgestattet. Diese dienen als Untergrund für die 44 m hohen Gravitationsfundamente, die an Land vorgefertigt werden.
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Die Hohlkörper aus Ortbeton werden nach ihrer Fertigstellung mit Kranschiffen zum Einsatzort gebracht und in das bis zu 27 m tiefe Wasser abgesenkt. Mit ca. 2.000 m³ Sand befüllt erreichen sie ein Gesamtgewicht von 5.800 t und kompensieren so die Kräfte und Momente der 184 m hohen Windkraftwerke. Die Gravitationsfundamente stellen aufgrund ihrer speziellen Form besondere Anforderungen an die Schalungstechnik. Bis in 17 m Höhe läuft der 50 cm starke Ortbetonmantel kegelförmig nach oben. Nach einem 1 m hohen Übergangsbereich, der mit einer innenliegenden, ringförmigen Verstärkung ausgestattet ist, geht der Mantel in einen 23 m hohen Zylinder über. An dessen oberen Ende muss zudem ein verstärkter Rand und eine 6 m lange, horizontale Auskragung hergestellt werden.
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Bevor mit den Wandschalungsarbeiten begonnen werden kann, betoniert die Baustellenmannschaft die Bodenplatte mit 23,50 m Durchmesser. Der darauf aufbauende Konus verjüngt sich über fünf Betonierabschnitte von 17 m auf 5,5 m Durchmesser. Die bauausführende M.B.G verwendet hier eine von der Doka Belgien in Kooperation mit dem Fertigservice der Deutschen Doka Düsseldorf gelieferte Schalungslösung. Sie besteht aus Kletterschalung MF 240, bestückt mit maßgeschneiderten Elementen der Trägerschalung Top 50. Da jeder einzelne Betonierabschnitt des konischen Bereichs einen unterschiedlichen Durchmesser aufweist, stehen insgesamt fünf verschiedene Schalungssätze im Einsatz. Durch die Baugleichheit der Gravitationsfundamente können die Schalungssätze jedoch bei jedem Turm im selben Betonierabschnitt wieder verwendet werden.
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In 17 m Höhe geht der Ortbetonmantel schließlich in einen zylindrischen Querschnitt von 5,50 m über. Diesen schalt M.B.G mit drei Sätzen der Kletterschalung MF 240 in 4,50 m hohen Betonierabschnitten. Für die 6 m lange horizontale Auskragung in mehr als 40 m Höhe griffen die Doka-Schalungstechniker in die Trickkiste. Als äußerst tragfähige Bühnen setzen sie 8 m hohe Abstützböcke horizontal ein. Auf diesen ist die eigentliche Schalungslösung, bestehend aus Traggerüst Staxo und Trägerschalung Top 50, aufgebaut. Durch die Dreiecksform der Abstützböcke werden die Vertikallasten des Frischbetons sicher in den bereits erhärteten Betonierabschnitt eingeleitet.
Bauleiter Arnold Roos äußert sich zufrieden über den reibungslosen Ablauf des nicht alltäglichen Projektes: „Mit der kompetenten technischen Unterstützung durch Doka Belgien und der termingerechten Schalungslieferung können wir die Gravitationsfundamente im Originalzeitplan an Land vorfertigen.“
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Die konisch-zylindrischen Gravitationsfundamente für die Windkraftwerke der belgischen Thornton Bank fertigt die Mannschaft von M.B.G. mit Doka-Kletterschalung MF 240 rationell an Land vor. Im konischen Bereich stehen insgesamt fünf verschiedene Schalungssätze im Einsatz. Durch die Baugleichheit der Gravitationsfundamente können die Schalungssätze bei jedem Turm im selben Betonierabschnitt wieder verwendet werden.
Für die 6 m lange Auskragung setzen die Doka-Schalungstechniker 8 m hohe Abstützböcke horizontal ein. Mit ihrer Dreiecksform leiten sie die Vertikallasten des Frischbetons sicher in den bereits erhärteten Betonierabschnitt ein. |
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im Einsatz |
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