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Ungewöhnlich ist so ziemlich alles: Der KölnTurm im Mediapark Köln wird mit 148 m Höhe und 43 Geschossen über Grund der höchste Büro-Komplex der Stadt - er hat eine ausgefallene Architektur für ein vielseitiges Nutzungskonzept - und er hat ein bautechnisches Handikap: Weil die Bausubstanz ringsum weitgehend fertig ist, steht nur ein Kran für den gesamten Gebäudekomplex und nur eine Zufahrt zur Verfügung.
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Das hat ein entsprechend ungewöhnliches Schalungskonzept herausgefordert: Das Zusammenspiel von einer Doka-Selbstkletterplattform SCP für den Gebäudekern, von Doka-Selbstkletterautomaten SKE 50 für die Fassade und von einer Dokaflex-Deckenschalung für die Geschossflächen, die nach dem Ausschalen auf den Bühnen der außen-hängenden Kletterautomaten mit nach oben fährt. Aus dieser Kombination entstehen ganz neue Arbeits- und Betoniertakte.
So können zum Beispiel die Kern-Wände und die nachfolgenden Geschossdecken zur gleichen Zeit eingeschalt und direkt nacheinander betoniert werden - weil die Wandschalungs-Elemente in der Doka-Plattform hängend (!) angeordnet sind.
Was besonders zur Arbeitssicherheit beiträgt:
Die Außenschalung ist komplett und stockwerksübergreifend eingehaust - mit Dokaplex-Schalungsplatten. Damit sind die gleichen Arbeitsbedingungen wie zu ebener Erde gegeben. Und das jeweilige Stockwerk kann sogar beheizt werden, was dem Arbeitskomfort und zugleich der Betonaushärtung gut tut.
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