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Stahlbrücken mit Beton-Fahrbahnplatte (sog. Stahlverbundbrücken) liegen im Aufwind beim Neubau von Brückentragwerken. Die Vorteile dieser Tragwerksform: Es kann schlanker gebaut werden und zugleich lassen sich größere Spannweiten erzielen. Die Doka-Lösung für diese Bauwerke heißt „Verbundschalwagen“.
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| Die 13,0 m breite Betonfahrbahn kann aus statischen Gründen nicht fortschreitend von einer Seite aus betoniert werden. Schnelles Umsetzen unterschiedlich langer Abschnitte über die gesamte Brückenlänge waren gefordert. |
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Der Doka-Verbundschalwagen ist eine komplette Umsetzeinheit, bestehend aus einem Traggerüst inkl. aller Arbeitsbühnen und Schalungselementen der Doka-Trägerschalung Top 50.
Aufgebaut mit kostengünstigen Normteilen bringt er, ohne großen Aufwand, eine schnelle Anpassung an unterschiedlichste Tragwerksformen, -längen und -breiten. Beim Umsetzen wird also alles im „Stück” verfahren.
Als „Fahrdienstleiter” brachte Polier H. Bähr eine zeitsparende Idee mit ein: mit nur einem mittig angeordneten Kettenzug wurden 80 Tonnen Gewicht bewegt. Ohne Aussteuern zwischen linker und rechter Zieheinrichtung. Beim Vorfahren genauso wie beim Rückfahren – ein Zeitvorteil in der Ablauffolge des „Pilgerschrittes“. Waren doch 75 m Fahrweg zwischen 2 Betoniertakten zu bewältigen.
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| Nach dem ersten Betonierschritt galt es, den kompletten Verbundschalwagen um 97,5 m zu verfahren. Dann ging es im so genannten „Pilgerschritt“ vor und zurück. Beidseitig wurden dazu Elementteile der Innenschalung abgeklappt. Das problemlose Umsetzen garantierte den schnellen Baufortschritt. |
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| Während des Betonierens sind die Schalungselemente der Außenschalung über Anker mit dem Verbundschalwagen verbunden. Für das Umsetzen werden sie einfach abgesenkt. |
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Die Umsetzzeit für Vor- oder Rückfahrt schaffte man dank der gut durchdachten Doka-Technik innerhalb weniger Stunden. „Wir sind mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. In Zusammenarbeit mit Projektleiter C. Beer und AD-Mitarbeiter Th. Schneider von Doka konnte der Schalwagen projektbezogen optimiert und nach unseren Vorstellungen eingesetzt werden” sagt Bauleiter Thomas Thiel.
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| Bauleiter Thomas Thiel (rechts) und der zuständige Doka-Projektleiter Carsten Beer flankieren Polier Hubert Bähr. Seine Idee: Nur einen Kettenzug zum Verziehen zu verwenden, war selbst bei langen Umsetzschritten eine einfache Sache. |
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