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Doka-Kletterautomaten setzen Schalung und Betonverteiler gemeinsam um
Office Tower mit einer Höhe von 79 m über 19 Geschosse
Die HBG Utiliteitsbouw hatte den Auftrag, mitten in Amsterdam einen Office Tower mit einer Höhe von 79 m über 19 Geschosse zu errichten. Um die engen Zeitvorgaben erfüllen zu können, entschied man sich mit Doka Nederland und Doka-T&S Amstetten für den Einsatz von Doka-Kletterautomaten SKE 50 und SKE 100.
Gleich groß gehaltene Betoniertakte und ein exakter Kletterablauf gewährleisten einen raschen Baufortschritt.
An 21 Takten wurde das Gebäude komplett mit Selbstklettertechnik geschalt. Um einen möglichst rationellen Takt zu erreichen, blieben die eigentlichen Geschosshöhen dabei unberücksichtigt. Der Grundriss des Office Towers entspricht einem lang gestreckten Rechteck mit einem schmalen inneren Rechteck sowie drei „angehängten” Wandscheiben. Entsprechend gestaltete sich die Schalfläche von 530 m²: Bestehend aus 13 zu bewegenden Elementen auf neun Doka-Kletterbühnen MF 240 und drei Schachtbühnen. Zum Ein- und Ausschalen wurden die Elemente mittels der Doka-Fahreinheit MF 240 bewegt. Wo es eng wurde, hing die Wandschalung an einer Aufständerung. Dadurch war auch hier eine Bewegung ohne Kraneinsatz möglich.
Dem Arbeitsfortschritt beim Bewehren folgend werden die einzelnen Elemente hochgefahren. Deutlich zu sehen ist der große Bewegungsspielraum für diese Arbeiten.
Aufwärts ging es im Takt mit Doka-Kletterautomaten nach folgendem Schema:
  • Die Kletterautomaten SKE 50 heben ein Schachtschalungselement nach oben. Das Bewehren beginnt.
  • Die gesamte Außenschalung folgt nach. Das zentrale Steuergerät ist über eine Ringleitung mit allen Kletterautomaten verbunden. Ein gleichmäßiger Umsetzvorgang ist gewährleistet.
  • Die Bewehrung ist fertig. Die Lücke zu Schacht 1 wird geschlossen.
  • Mit dem letzten Hub der Kletterautomaten SKE 100 kommt zugleich der Verteilermast mit nach oben. Er steht auf einem integrierten Rost, benötigt deshalb keine eigene Bühne, spart so einen zusätzlichen Hub und kann auch wesentlich kürzer ausgeführt sein. Höhere Beweglichkeit und merkliche Kosteneinsparung sind die Folgen.
    Durch diese auf alle Belange abgestimmte Taktfolge wurden die engen Termine gehalten. Auch die ergänzenden Arbeiten, wie z.B. das Bewehren, waren dank der ausgereiften Doka-Klettertechnik problemlos und sicher durchzuführen.
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