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90 und 70 m hoch wachsen die ersten Hochhaus-Türme seit 20 Jahren in den Zürcher Himmel. In nur einem Jahr sollen die Diax-Towers bereits in Rohbau stehen. Das setzt einen so eng gesteckten und auch präzise funktionierenden Taktplan voraus, wie er im Prinzip nur mit einer selbstkletternden Schalungsplattform für die Gebäudekerne zu erreichen ist.
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| Mit der Präzision eines Uhrwerks klettert die Schalungs-Plattform SCP als Einheit nach oben. Takt für Takt. Woche um Woche. Und mit gleicher Sicherheit wie zu ebener Erde. |
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Deshalb hat sich die bauausführende ARGE an ähnlichen Projekten in Den Haag, Nürnberg, Köln und Stockholm orientiert. Und sich dann nach intensiver Vorarbeit mit der Holzco-Doka für die Selfclimbing Platform (SCP) von Doka entschieden.
Bereits vom untersten Geschoss aus klettert die fast 260 m² grosse SCP mit knapp 800 m² Wandschalung komplett und Takt für Takt nach oben. Woche für Woche. Bei jedem Wind und Wetter. Und immer mit der gleichen Sicherheit und der gleichen Zuverlässigkeit wie zu ebener Erde.
Die tragende Idee ist, sämtliche Schalungen für den rechteckigen Querschnitt und die 8 darin integrierten Schächte und Verbindungsgänge in den übergreifenden Profilrost der Plattform einzuhängen. Das heisst: Sowohl die projektbezogen montierten Elemente der Doka-Trägerschalung wie auch die Elemente der Doka-Rahmenschalung Framax lassen sich, in Rollen hängend, bis zu 70 cm vom Beton weg bewegen. Das gibt ausreichend Raum und Bewegungsfreiheit für die Armierer und die Schalungsarbeiten. Da alles rundherum und vollständig eingehaust ist, spielt die Witterung so gut wie keine Rolle mehr. Die AV der ARGE und die Doka-Schalungstechniker konnten also alle Arbeitsvorteile voll ausspielen.
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| Schon im untersten Geschoss werden knapp 800 m² an Doka-Trägerschalung und Rahmenschalung Framax komplett montiert. Bis zu 45 x klettert dann die Plattform automatisch und jeweils in einem Hub mit allem nach oben. |
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In einer guten Stunde ist die gesamte Einheit mit zusätzlicher Nutzlast im 3,50 m höheren Betonierabschnitt angekommen. Die Fläche über dem Profilrost ist nämlich durchgehend geschlossen und lässt sich im Bereich der Schachtwände aufklappen, um die Bewehrung einbringen und montieren zu können. Auf diese Weise hat auf der oberen Fläche auch die gesamte Baustelleneinrichtung und das Material für den nächsten Betoniertakt Platz.
Wer es genau wissen will: Die SCP-Plattform hat 110 t Eigengewicht. Betonverteiler und Gerüst wiegen nochmals 25 t - es bleiben also noch grosszügige Nutzlast-Reserven.
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Als Faustregel gilt: Je mehr Wandschalung in die Plattform integriert wird, um so wirtschaftlicher arbeitet das System. 260 m² Plattform-Grundriss und knapp 800 m² Wandschalung sind eine gut genutzte Relation. Und weil die Doka-Plattform zunächst den Turm 2 und anschliessend Turm 1 hochzieht, kommt sie in Oerlikon auf bis zu 45 Einsätze. Damit liegt sie weit über dem „break even point“.
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| Jeweils 90 m und 70 m wachsen die Diax-Towers in den Zürcher Himmel. In nur 1 Jahr an Rohbauzeit. Das ist nur mit einer selbstkletternden Schalungsplattform zu schaffen. |
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