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| Mit insgesamt 4 Doka-Schalwägen wurden die 184 m weiten Bögen der beiden Almonte-Brücken geschalt. Zur Erstellung der Pfeiler stand Kletterschalung MF 240 im Einsatz. |
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Die A-66 überquert im Abschnitt zwischen Hinojal und Cáceres den Rio Almonte, einen Nebenfluss des Tajo. Hier werden unmittelbar nebeneinander zwei Bogenbrücken errichtet, die jeweils am Scheitelpunkt einen zweispurigen Überbau aufnehmen. Für die Erstellung der beiden Bögen greift das spanische Bauunternehmen Necso auf die innovative Doka-Schalwagen-Technik zurück. Auch für die Pfeiler der Brücke sowie für die Vorlandpfeiler ist Doka-Klettertechnik im Einsatz.
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Der Rio Almonte ist in diesem Bereich aufgestaut und erfordert deshalb ein großes Brückenbauwerk mit entsprechenden Vorlandbrücken. Die Gesamtlänge von Widerlager zu Widerlager beträgt 432,0 m; die Spannweite der beiden Bogenbrücken 184,0 m. Begonnen wurde das Projekt mit ersten Gründungsarbeiten Mitte 2002; Baubeginn für den ersten Tragwerksbogen war im März letzten Jahres. Moderne Doka-Schalwagentechnik sichert den engen Zeitplan.
In enger Abstimmung erarbeitete die Auslandsabteilung der Deutschen Doka in Maisach gemeinsam mit der Doka España Encofrados S.A., Madrid, für Necso ein funktionelles Schalwagenkonzept für die beiden jeweils 47 m hohen Bögen. Heinz Hobmeier von der Auslandsabteilung der Deutschen Doka: „Die Schalwagen sind extrem leicht konstruiert und ermöglichen je nach gewünschtem Arbeitsablauf sogar das Betonieren des kompletten Querschnitts.“
Betoniert wird im Wochentakt von beiden Uferseiten aus. Insgesamt fallen pro Bogenhälfte 17 Betonierabschnitte mit einer Länge von je 5,85 m an. Vorteilhaft ist für das Necso-Team vor allem das geringe Gewicht des Doka-Freivorbauschalwagens und die wirtschaftliche Konzeption, welche primär auf mietfähige Systemkomponenten und auf die bewährte Doka-Selbstklettertechnik zurückgreift. Hinzu kommt aber auch die Anpassungsfähigkeit des Schalwagens.
Gute Noten für die Betreuung und die schnelle Reaktion
Raúl García Eickelberg von der Doka España Encofrados S.A betreut das Projekt von Beginn an: „Die Bauleitung ist auch mit unserem Dienstleistungspaket und unseren prompten Serviceleistungen sehr zufrieden. Beispielsweise verzögerten Probleme bei der Rückverankerung und extreme Wetterverhältnisse den Bauablauf und stellten den geplanten Fertigstellungstermin in Frage. Wir waren in der Lage, innerhalb kurzer Zeit einen zweiten Schalwagen-Satz zu realisieren und damit die Termine sicher zu halten. Eine Leistung, die uns bei den Baustellen-Verantwortlichen viele zusätzliche Pluspunkte einbrachte.“
Klettern mit einem ausgereiften Schalungssystem
Der Abstand von Pfeiler zu Pfeiler beträgt einheitlich 22,0 m lichte Weite. Der höchste Pfeiler misst 40,0 m und weist einen Querschnitt von 2,50 x 4,50 m auf. Insgesamt sind bei beiden Bogenbrücken 36 Pfeiler zu errichten, wobei für jeden Pfeilertyp ein eigener Schalungssatz vorgehalten wird. Dieser setzt sich aus Klettereinheiten des Typs MF 240 und Baugruppen der Doka-Trägerschalung Top50 zusammen. Die breiten Arbeitsbühnen der MF 240 bieten großzügige Arbeitsflächen, während die robuste Ausführung große Umsetzeinheiten gestattet. Das spart auf der Baustelle Zeit und Kosten.
„Bei der MF 240 klettert die Sicherheit mit“
Ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Bühnensystem sowie eine hohe Belastungsfähigkeit der Schalungen bringen einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Eine vielseitig verwendbare Systemschalung für maßgeschneiderte Aufgaben, die es schnell und sicher zu lösen gilt. Das insgesamt 432,0 m lange Tragwerk wird mit Fachwerkträgern hergestellt. Sie dienen als Auflager für die Top50-Elemente und sind mit Konsolen an den Pfeilern befestigt. Für die einzelnen Schließtakte kommt das Traggerüst d2 zum Einsatz. Rund 5.000 m² dieses Doka-Systems sind als Unterstellung auf der Baustelle. Der eigentliche Überbau besteht aus einem einstegigen Plattenbalken-Querschnitt. Die Fahrbahnplatte entsteht in Ortbetonbauweise ebenfalls unter Verwendung von Elementen der Trägerschalung Top50.
Die Rio-Almonte Brücke wird im Jahr 2005 fertig gestellt sein. Aktuelle Schätzungen der spanischen Regierung gehen dann von einer Verkehrsbelastung zwischen 9.500 und 10.000 Fahrzeugen pro Tag aus. Höchste Zeit also für die Vollendung der „Schnellstraße des Silbers“ (Autovia de la Plata), die im Gegensatz zur Zeit der alten Römer nicht für den Abtransport von Bodenschätzen gedacht ist, sondern den Transport von Waren zwischen Nord- und Südspanien erleichtern wird.
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| Während der erste Bogen bereits geschlossen ist, wird am zweiten noch mit Hochdruck gearbeitet. |
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Bauausführung: Necso Schalungsberatung: Doka España Encofrados S.A. und Doka AT in Maisach
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