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Auf dem 2.000 m² großen Innenstadt-
Grundstück erhebt sich
der Rohbau des Astra Towers aus
einem quadratischen Grundriss
mit 26,50 m Kantenlänge. Der zentrale
Erschließungskern mit Abmessungen
von 8 x 8 m bildet die
statische Aussteifung des Gebäudes
und enthält Ver- und Entsorgungsleitungen,
sowie Liftschächte
und das Treppenhaus. Die 25 cm
starken Flachdecken liegen auf 16
nach innen versetzten Stahlverbund-
Randstützen auf. Unterzüge,
Brüstungen oder sonstige Außenwandscheiben
gibt es nicht. Wegen
der freien Deckenränder ist die Arbeitssicherheit von großer
Bedeutung.
Auf Grund der knappen Bauzeit
von 13 Monaten empfahl Doka
für den Stahlbetonkern die Selbstkletterschalung
SKE 100. Im 8-Tages-
Takt klettert sie per Hydraulik
die 294 m² Trägerschalung für den
Kern jeweils um ein Geschoss nach
oben. Bei der Deckenschalung fiel
wegen dem logischen Ausschalvorgang
die Entscheidung für
Doka Xtra mit Dokadur-Paneelen.
Mit 635 m² Doka Xtra erstellen 5
Personen die Decken hinter dem
vorauseilenden Kern.
Die eigentliche Besonderheit
auf dieser Baustelle ist das System
Windschild GCS, ein neuartiges
Fassadenschutzgerüst. Es sichert
die Deckenränder der obersten
drei Rohbau-Ebenen und
schützt zuverlässig gegen Absturz,
Wind und Wetter. Die vollständige
Einhausung des Grundrisses beschleunigt
den Baufortschritt entscheidend.
Denn auch bei starkem
Wind und peitschendem Regen
ist die Mannschaft in jeder Höhe
bestmöglich abgesichert. Sie arbeitet
praktisch „im Inneren“ des
Gebäudes.
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