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Orkan „Kyrill“ testet Doka-Windschild
Sturmfester Arbeitsplatz über den Dächern von Hamburg
In Orkanstärke zog Sturmtief „Kyrill“ Mitte Januar über Deutschland und richtete verheerende Schäden an. Nicht so auf der Hamburger Baustelle Astra Tower. Denn die Arbeitsvorbereitung der Bauunternehmung Aug. Prien aus Hamburg hatte sich bereits im Vorfeld entschieden, das System Windschild GCS einzusetzen. Auf dem ehemaligen Gelände der Bavaria-Brauerei entsteht ein futuristischer Büroturm mit 17 Geschossen nach einem Entwurf der Architekten KSP Engel und Zimmermann.
Das System Windschild GCS sichert die Deckenränder der drei obersten Rohbau-Ebenen und schützt zuverlässig gegen Absturz, Wind und Wetter. Auch bei starkem Wind und peitschendem Regen ist die Mannschaft bestmöglich geschützt.
Auf dem 2.000 m² großen Innenstadt- Grundstück erhebt sich der Rohbau des Astra Towers aus einem quadratischen Grundriss mit 26,50 m Kantenlänge. Der zentrale Erschließungskern mit Abmessungen von 8 x 8 m bildet die statische Aussteifung des Gebäudes und enthält Ver- und Entsorgungsleitungen, sowie Liftschächte und das Treppenhaus. Die 25 cm starken Flachdecken liegen auf 16 nach innen versetzten Stahlverbund- Randstützen auf. Unterzüge, Brüstungen oder sonstige Außenwandscheiben gibt es nicht. Wegen der freien Deckenränder ist die Arbeitssicherheit von großer Bedeutung.

Auf Grund der knappen Bauzeit von 13 Monaten empfahl Doka für den Stahlbetonkern die Selbstkletterschalung SKE 100. Im 8-Tages- Takt klettert sie per Hydraulik die 294 m² Trägerschalung für den Kern jeweils um ein Geschoss nach oben. Bei der Deckenschalung fiel wegen dem logischen Ausschalvorgang die Entscheidung für Doka Xtra mit Dokadur-Paneelen. Mit 635 m² Doka Xtra erstellen 5 Personen die Decken hinter dem vorauseilenden Kern.

Die eigentliche Besonderheit auf dieser Baustelle ist das System Windschild GCS, ein neuartiges Fassadenschutzgerüst. Es sichert die Deckenränder der obersten drei Rohbau-Ebenen und schützt zuverlässig gegen Absturz, Wind und Wetter. Die vollständige Einhausung des Grundrisses beschleunigt den Baufortschritt entscheidend. Denn auch bei starkem Wind und peitschendem Regen ist die Mannschaft in jeder Höhe bestmöglich abgesichert. Sie arbeitet praktisch „im Inneren“ des Gebäudes.

Bauausführung: AUG. PRIEN Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Hamburg
Schalungsberatung: Doka-NL Hamburg, Kompetenzcenter Selbstklettertechnik
Beiträge
Editorial
Hohe Sicherheit in allen Arbeitsphasen
Beeindruckender Messeauftritt im Zeichen der Expansion
Komplexe Schalungsaufgaben rationell gelöst
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