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Schutzschild Xclimb 60
Umfassende Sicherheit in jeder Höhe
Die Stadt Croydon entwickelt sich zusehends zu einer attraktiven Wohngegend im Süden von London. Zahlreiche neue Appartements entstehen hier, eines der neuesten Projekte ist das 25-stöckige Wohngebäude „Altitude 25“. Als höchstes Gebäude und neues Wahrzeichen von Croydon wird der 82 m hohe, elliptische Turm nach seiner Fertigstellung 235 Appartements beherbergen.
Die bauausführende Howard Holdings PLC/FDL verwendet zur Sicherung der Deckenschalarbeiten das neue Schutzschildsystem Xclimb 60.
Altitude 25
20 Schutzschildeinheiten umschließen in Croydon die jeweils obersten vier Stockwerke des Büroturms „Altitude 25“ und sichern so die Deckenschalarbeiten im Rohbau. Durch die raumhohe Einhausung sind die unfallgefährdeten Deckenränder der Geschosse in denen Stirnabschalungs- bzw. Säulenschalungsarbeiten stattfinden, optimal geschützt.

Das Schutzschildsystem aus Trapezblech sichert die Baustellenmannschaft jedoch nicht nur gegen Absturz sondern auch gegen schlechtes Wetter. Da nicht jeder Arbeiter die Aussicht aus großer Höhe genießt, vermittelt die rundum geschlossene Einhausung auch psychologisch große Sicherheit. In dieser angenehmen Arbeitsumgebung gehen die Schalarbeiten natürlich wesentlich besser voran. In Croydon wird ein komplettes Geschoss mit 350 m² Deckenfläche im Wochentakt erstellt. Um die Deckenschalung anschließend bequem in das nächste Geschoss bringen zu können, sind insgesamt drei Ausfahrbühnen in das Schutzschild integriert. Von diesen wird das Schalungsmaterial mit dem Kran zur nächsten zu betonierenden Decke gehoben.
20 Schutzschildeinheiten sichern die Deckenschalarbeiten beim Projekt Altitude 25. Ausfahrbühnen erleichtern den Materialtransport ins nächste Geschoss.
Xclimb 60 kann wahlweise mit dem Kran oder mit handlichen, mobilen Hydraulikeinheiten umgesetzt werden. Für schnelle, sichere und witterungsunabhängige Umsetzvorgänge auch bei Windgeschwindigkeiten bis zu 72 km/h werden in beiden Fällen die Vertikalprofile des Schutzschildes in Führungsschuhen am Bauwerk entlang geführt.

Da der Kran auf der Baustelle ausgelastet ist, entschied man sich in London für die hydraulische Variante. Die Funktionsweise des Systems ist denkbar einfach. Etwa 50 cm vor dem Deckenrand werden in den Decken vollständig demontierbare Konen einbetoniert und daran die Deckenauflager befestigt. Diese leiten die Vertikal- und Horizontalkräfte des Schutzschildes in die Decken ein. Dabei werden die geringen Horizontalkräfte in die neue Decke eingeleitet, die Vertikallasten hingegen nimmt die ältere und somit tragfähigere Decke auf. Mittels einer weiteren Konusschraube wird der Führungsschuh, in dem das Vertikalprofil nach oben fährt, mit dem Deckenauflager verbunden. Anschließend steckt ein Arbeiter den mobilen, von Hand umsetzbaren Hydraulikzylinder mit Hubmechanik auf den Führungsschuh. Die Hubmechanik wird mit einem Handgriff auf das Vertikalprofil geklemmt. Letzteres ist mit zahlreichen „Kletternocken“, hakenförmigen Vorsprüngen in denen die Hubmechanik während des Umsetzvorganges einrastet, versehen. Nach dem Einschalten des Hydraulikaggregates läuft alles ganz automatisch. Der Hydraulikzylinder stützt sich während des Hubvorganges am Führungsschuh ab und drückt das Vertikalprofil mit dem kompletten Schutzschild um jeweils 30 cm nach oben – bis die nächste Kletternocke den Führungsschuh passiert und dort automatisch arretiert. Anschließend wird der Hydraulikzylinder eingefahren und der Hubvorgang wiederholt sich so lange, bis die komplette Schutzschildeinheit ins nächste Geschoss geklettert ist. Mit einem Hydraulikaggregat und vier Hydraulikzylindern können jeweils zwei Schutzschildeinheiten gleichzeitig nach oben klettern. Anschließend werden die Hydraulikzylinder sowie das Aggregat zu den nächsten Schutzschildeinheiten gebracht und dort montiert. Auf diese Weise klettert beim Projekt Altitude 25 an einem einzigen Tag die 83 m lange Einhausung um ein Stockwerk nach oben. Während des Klettervorgangs können die Ortbetondecken eingeschalt bleiben, was den Bauablauf wesentlich beschleunigt.

Bauleiter Matt Callaghan fasst zusammen: „Das Xclimb System sichert meine Leute optimal in den Geschossen. Durch den hydraulischen Umsetzvorgang bleibt der Kran frei und meine Mannschaft kann in der Zwischenzeit mit Betonkübeln die Säulen am Deckenrand befüllen.“
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Kletterschalung Xclimb 60
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