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Im Financial District von Singapur errichtet der japanische Baukonzern Shimizu im Auftrag der Versicherungsgesellschaft Tokio Marine Insurance Ltd. einen 122 m hohen Office Tower mit mehr als 14.000 m² hochwertig ausgestatteter Bürofläche. Die architektonische Gestaltung des neuen Headquarters von Tokio Marine setzt mit ihrer markanten Fassadengestaltung einen städtebaulich interessanten Kontrapunkt zur sonst meist uniformen Hochhausarchitektur der Finanzwelt. Doka punktet bei diesem außergewöhnlichen Projekt mit einer technisch überzeugenden Selbstkletterlösung, einem hohen Sicherheitsstandard und maßgeschneiderten Dienstleistungen für einen reibungslosen Baufortschritt.
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Die Fassade des neuen Office Towers ist mit teilweise lotrecht, teilweise schräg und zusätzlich mit spitzwinkeligen Verschneidungen angeordneten Säulen markant designed. Dieser unregelmäßige, in Anlehnung an Bambusgewächse entworfene Säulenverlauf verleiht der Gebäudehülle nicht nur eine unverwechselbare Dynamik, sondern dient in erster Linie als Beschattung für die zurückversetzten Bürogeschosse. Dadurch kann die erforderliche Energie für die Gebäudekühlung drastisch reduziert und die Effizienz im laufenden Betrieb maßgeblich gesteigert werden.
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Die mit 1,20 m Breite und 0,90 m Tiefe massiv dimensionierten Fassadensäulen gelangen in Halbfertigteilbauweise zur Ausführung und werden aufgrund der extrem hohen Vorgaben an die Oberflächenqualität aufwendig finisiert. Um diese mehrstufige Nachbearbeitungsphase vom restlichen Baufortschritt vollständig zu entkoppeln und die knapp bemessenen Krankapazitäten zu entlasten, hat sich die Bauleitung von Shimizu für den Einsatz eines komplett kranunabhängigen Arbeits- und Schutzgerüstes auf Basis der hubstarken Doka-Selbstkletterschalung SKE50 plus entschieden. Die zentrale Herausforderung in der Planung dieses sowohl für Shimizu als auch für Doka außergewöhnlichen Selbstklettereinsatzes bestand darin, die optimalen Kletterspuren entlang der mit bis zu 7,3 Grad aus der Vertikalen geneigten Säulenverläufe zu definieren und eine effiziente und extrem flexible Schalungslösung zu entwickeln, die trotz der anspruchsvollen Geometrie einen zügigen Klettervorgang ohne zeit- und kostenintensive Stehzeiten aufgrund von aufwendigen Anpassungen ermöglichte. Die Lösung der Doka-Schalungstechniker ist dabei einfach wie genial und hat vom ersten Kletterschritt an überzeugt: Die Klettergerüste sind dabei so am Bauwerk positioniert, dass immer ein Selbstkletterautomat lotrecht nach oben klettert während der zweite Automat entlang eines schrägen Säulenverlaufs geführt wird. Die Bühnen sind einseitig auf Rollen gelagert und so vom kontinuierlichen Positionswechsel der Selbstkletterkonsolen vollständig entkoppelt.
In den Eckbereichen klettern die Arbeitsbühnen an den massiven Deckenrandunterzügen nach oben. Die Anpassung der Kletterbühnen an den sich kontinuierlich aufweitenden Querschnitt erfolgt mit teleskopierbaren Einschubträgern – eine Lösung, die sich bereits bei einer Vielzahl von Selbstkletterprojekten bewährt hat und einen sicheren und zügigen Klettervorgang ohne aufwendige Umbauarbeiten garantiert.
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Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten ist das selbstkletterende Arbeitsgerüst komplett mit einem engmaschigen Baustellennetz eingehüllt. Zusätzlich wurde für den Schutz der Arbeiter auf der obersten Bühnenebene eine spezielle „Dachkonstruktion“ aus Doka-Deckenstützen Eurex, Gerüstrohren und einemengmaschigen Baustellennetz montiert. Dadurch wird das Risiko für die Baustellenmannschaft durch herabfallende Teile bzw. Werkzeuge auf ein absolutes Minimum reduziert – gleiches gilt für den Verkehr auf der stark befahrenen McCallum Street.
Die Montage der Selbstklettergerüste war aufgrund der beengten Platzverhältnisse und des hohen Verkehrsaufkommens ein logistischer Knackpunkt den die Schalungstechniker der Doka-Niederlassung zur vollen Zufriedenheit von Shimizu Construction gelöst haben. Die Arbeitsbühnen wurden just-in-time und komplett vormontiert auf die Baustelle geliefert und innerhalb eines extrem knapp bemessenen Zeitfensters über Nacht am Gebäude montiert. Ein erfahrener Doka-Richtmeister hat gemeinsam mit den Spezialisten des Doka-Kompetenzcenters Selbstklettertechnik den Aufbau koordiniert und die Baustellenmannschaft dabei tatkräftig unterstützt.
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| Die Fassade des 122 m hohen Office Towers Tokio Marine ist durch schrägverlaufende und sich überschneidende Betonsäule charakterisiert – kein Problem für die Doka-Selbstkletterschalung SKE50 plus die hier als kranunabhängiges Arbeits- und Schutzgerüst zum Einsatz kommt. |
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| Die Klettergerüste sind dabei so am Bauwerk positioniert, dass immer ein Selbstkletterautomat lotrecht nach oben klettert während der zweite Automat entlang eines schrägen Säulenverlaufs geführt wird. Die Bühnen sind einseitig auf Rollengelagert und passen sich automatischen an den Säulenverlauf an. |
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