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Фирма Doka: планирование опалубки
 
1. Tipp des Monats
So schätzen Sie die Aufwandswerte richtig ab
Die Abschätzung der Aufwandswerte gestaltet sich im allgemeinen als schwierig, da sich die Tabellenwerte in den einzelnen Nachschlagewerken auf gemittelte Erfahrungswerte vieler Baustellen beziehen und mit teilweise großen Bandbreiten angegeben sind.

Kriterien, die die Wahl eines realistischen Aufwandswertes beeinflussen, sind unter anderem die Bauwerksgeometrie, die Art des Bauteils (gerade/runde Wand, Stütze, Decke etc.), die Erfahrung des Baustellenpersonals, das verwendete Schalsystem (Anzahl der Einzelteile, Anzahl der Ankerstellen, Aufstockungen) usw.

Fassen Sie nun zuerst die Arbeiten zusammen, die durch den Aufwandswert „Einschalen“ / „Ausschalen“ erfaßt werden und überlegen Sie sich anschließend, anhand des Ihnen vorliegenden Projektes, welche Faktoren den Aufwand außerdem noch beeinflussen können.

So können Sie die in der Literatur angegebenen Werte gegebenenfalls begründet modifizieren, den Bauablauf rationalisieren und die vorgegebenen Schalsysteme in Bezug auf das vorliegende Bauprojekt wirtschaftlich miteinander vergleichen.
2. Tipp des Monats
So beginnen Sie mit der Planung des Bauablaufes
Bevor Sie mit einer detaillierten Planung des Bauablaufes beginnen, sollten Sie eine Grobauflaufplanung anfertigen (zunächst unabhängig von der erst später festzulegenden Feinplanung). Teilen Sie den Bauablauf in anlaufende Arbeiten, Hauptarbeiten und auslaufende Arbeiten ein.
Mit Hilfe eines geschossweise erstellten Arbeitsverzeichnisses, der überschlägigen Massenermittlung und den abgeschätzten Aufwandswerten ermitteln Sie den zeitlichen Rahmen für die Hauptarbeiten, womit Sie einen groben Bauzeitplan aufstellen und den Bedarf an Arbeitskräften abschätzen können (ungefähre Belegschaftsstärke = Summe der Mannwochen aller Geschosse / Zeit für Hauptarbeiten).
Den ungefähren Arbeitskräftebedarf ermitteln Sie mit dem Quotienten aus der Summe aller „Mannwochen“ und der zur Verfügung stehenden Zeit. Als Darstellungsform Ihrer Grobplanung bietet sich ein Balkenplan an.
3. Tipp des Monats:
So planen Sie einen detaillierten Bauablauf
An die Grobplanung schließt sich die detaillierte Planung für einen überschaubaren Zeitabschnitt bzw. einen abgeschlossenen Bauabschnitt an. Ziel dabei ist, Takteinteilung und Personaleinsatz sinnvoll aufeinander abzustimmen, d.h. Mannschaft und Geräte kontinuierlich und gleichmäßig mit möglichst hoher Auslastung einzusetzen.
Bei dem vorliegenden Projekt empfiehlt sich, die Feinplanung für eines der 28 Regelgeschosse, d.h. für einen sich häufig wiederholenden Bauabschnitt, vorzunehmen. Achten Sie bei der Takteinteilung auf Gebäudegeometrie, Platzverhältnisse, Verwendungshäufigkeit der Schalungselemente, Engpassvermeidung bei Kranbelegung und Personalauslastung usw. Bringen Sie die Takte mit den Zwangspunkten für den gesamten Bauablauf in eine sinnvolle Reihenfolge und erstellen Sie eine exakte, nach Takten unterteilte Mengenermittlung. Ermitteln Sie nun mit Hilfe eines kalkulatorischen Verfahrensvergleiches anhand des gewählten repräsentativen Taktes das voraussichtlich günstigste Bauverfahren/Schalsystem. Erstellen Sie – unter Berücksichtigung Ihres Wirtschaftlichkeitsvergleiches – ein detailliertes, taktweise aufgestelltes Arbeitsverzeichnis, bilden Sie Kolonnen und weisen Sie den einzelnen Vorgängen die Kolonnen in der benötigten Mannschaftsstärke zu.
4. Tipp des Monats:
So erstellen Sie einen kalkulatorischen Verfahrenvergleich
Für die detaillierte Bauablaufplanung beurteilen Sie die Wirtschaftlichkeit der verfügbaren Schalsysteme durch einen kalkulatorischen Verfahrensvergleich. Mit dieser Entscheidungshilfe ermitteln Sie für einen repräsentativen Takt das voraussichtlich wirtschaftlichste Schalsystem als Grundlage Ihrer weiteren Planung. Basis des Vergleiches sind die Kostenfunktionen aus fixen und variablen Kosten. Sinnvoll für Ihre Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ist die Vergleichsgröße „Euro/m² Schalungsfläche je Einsatz“.
Um die Neuwerte bzw. Abschreibungsgrundwerte bestimmen zu können ist zunächst der Materialbedarf für jedes der Schalsysteme mit Hilfe der Schalungsplanungssoftware Tipos 5.0 zu ermitteln. Mit Hilfe der automatisch erstellten Materialliste und den in Tipos 5.0 eingepflegten Preisen lässt sich der Gesamtwert ermitteln. Anschließend stellen Sie die fixen und variablen Kosten der Schalsysteme zusammen und formulieren die Funktionsverläufe in Abhängigkeit von der Einsatzzahl - z.B. mit Hilfe eines Excel- Diagramms. Kennzeichnen Sie die Wirtschaftlichkeitsgrenzen, die zu erwartende Einsatzzahl und werten Sie den Vergleich aus.
5. Tipp des Monats:
So erzeugen Sie eine sinnvolle Takteinteilung mit Tipos 5.0
Die Takteinteilung mit Tipos 5.0 ermöglicht es, die Wände eines Bauwerks dem Bestand bzw. Takten zuzuordnen. Um eine gute Ausnutzung der Schalung zu erreichen, sollten die Takte von der zu schalenden Fläche und der geometrischen Ausbildung (z.B. Ecken) möglichst gleich sein. Zur leichteren Aufteilung werden in diesem Dialog die lfm Wand, m² zu schalende Fläche, die benötigte Betonmenge und die Anzahl der Innenecken je Takt angezeigt. Die Zuordnung von einzelnen Wandstücken erfolgt durch Selektieren und Betätigen der Schaltfläche „Selektierte Wände zuordnen“. Die Ausbildung der Taktgrenzen erfolgt nach eingebauten Regeln automatisch.

Neben ganzen Teilwänden können auch Taktgrenzen in geraden Wandstücken erzeugt werden. Um die Anzahl der Takte festzulegen steht als weiteres Hilfsmittel das Taktometer zur Verfügung. Es errechnet, wie weit die vorhandenen Schalungsmengen bei der aktuell eingestellten Taktanzahl reichen werden. Die Aufgliederung des Taktometer erfolgt „von der Baustelle“, „vom Bauhof“ bzw. „vom Lieferanten“.
Achtung: Die von Doka angegebenen Tipps und Hinweise beschreiben nur einen von mehreren möglichen Lösungswegen oder Vorgehensweisen und sind lediglich als Hilfestellung zum leichteren Einstieg in die Aufgabenstellung gedacht.
Weitere Fragen beantworten wir gerne: Wettbewerb@doka.de
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