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Doka auf WM-Kurs

06.06.2012 | News
Die brasilianische Baufirma Odebrecht hat eine besondere Aufgabe zu erfüllen: Sie ist nicht nur für die Realisierung des 48.000 Plätze umfassenden Stadions der Profi-Fußballmannschaft Corinthians São Paulo verantwortlich. Für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien wird das Oval darüber hinaus vorübergehend auf 68.000 Plätze erweitert.
Odebrecht arbeitet seit Mai 2011 mit Hochdruck an der Umsetzung des Prestigeprojekts und beschäftigt bis zu 1.700 Personen auf der Baustelle. Der näher rückende Fertigstellungstermin 31. Dezember 2013 erzeugt trotz des Einsatzes von zahlreichen Fertigteilen hohen Zeitdruck. Eine große Herausforderung ist für Odebrecht die Herstellung der Ortbetonwände für den 4-zelligen Gebäudekern, die zum großen Teil in Sichtbetonqualität realisiert werden. Der Kern weist eine Höhe von 43 m auf und wird die Liftschächte sowie Stiegenhäuser des neuen Stadions beinhalten.

Mock-up in Originalgröße

Für ausreichende Krankapazitäten hat Odebrecht von Beginn an gesorgt: Zwei fixe Kräne, ein Teleskopkran sowie ein Mobilkran stehen dem Baustellenteam zur Verfügung. Um die optimale Schalungslösung für die Sichtbetonwände zu finden, wurde das Schalungskonzept zwischen vier Anbietern ausgeschrieben. Doka Brasil setzte sich mit einer bewährten Lösung bestehend aus der Trägerschalung Top 50 und der Kletterschalung MF240 durch. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren neben den überzeugenden Sichtbetonergebnissen auch die äußerst positiven Erfahrungen, die Odebrecht mit Doka bei großen Infrastrukturprojekten in Brasilien (Ponte do Paiva in Recife) und in Portugal (Ponte Vasco da Gama) gemacht hatte. Für eine möglichst klare Kommunikation der Kundennutzen baute das Team von Doka Brasil die Schalungslösung bereits im Vorfeld in Originalgröße auf. Anhand dieses „Mock-up“ konnten sich die Odebrecht-Ingenieure persönlich von den Vorteilen überzeugen und sämtliche noch offene Fragen klären.

„Full-time“-Betreuung durch Doka

Mit der kletternden Doka-Schalungslösung werden die Wände des 4-zelligen Gebäudekerns nun im 4-Tages-Takt in 968 m² großen Betonierabschnitten errichtet. Für jede Zelle kommt ein jeweils 242 m² großer Trägerschalungssatz mit Ausschalecken I auf einer Schachtbühne zur Anwendung. Dank der spindelbaren Ausschalecken kann die komplette Schalung vom Beton gelöst werden, ohne sie zu zerlegen. Mit einem einzigen Kranhub wird anschließend der komplette Schalungssatz in den nächsten Betonierabschnitt gehoben, wo sich die Schwerkraftklinken der Schachtbühne in den Aussparungskästen einklinken. Durch einfaches Spindeln der Ausschalecken ist der Liftschacht in wenigen Minuten wieder eingeschalt. Der Gebäudekern entsteht auf diese Weise schneller als geplant – unter Einhaltung von höchsten Arbeitssicherheitsbestimmungen. Für einen reibungslosen Schalungseinsatz war während der Startphase ein Doka-Techniker vor Ort auf der Baustelle. Er stand dem Kunden als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und koordinierte die Anlieferung sowie Installation der Schalungslösung. Durch die erneut positive Zusammenarbeit zwischen Doka und Odebrecht steht den geplanten Eröffnungsfeierlichkeiten der Fußball-WM 2014, die in diesem Stadion erfolgen werden, nichts mehr im Wege.
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
Bildergalerie
Für jede Zelle kommt ein jeweils 242 m² großer Trägerschalungssatz mit Ausschalecken I auf einer Schachtbühne zur Anwendung.