calldocumentfacebookmessagemypartnerwindowsapplegoogleplayworkerroutecoinspinterestplaysearchsmartphonetwittercaraccordeonvideoarrowarrowdownloaddownloaduploadsection_scrollerglobemapIcon-Shop-Websitecontactenergyhomebridgeshighrisetunnelmininghousearrow-uparrow-downarrow-leftarrow-leftarrow-circle-rightchevron-right-circleuserexternlinkcartissuuclosekeystarweb

"KI kann in allen Phasen Zeit und Geld sparen."

Armin Cosic ist AI Engineer bei Doka. Im Interview verrät er, was seine Rollenbezeichnung wirklich bedeutet und welchen Einfluss er der Künstlichen Intelligenz auf die Baubranche zuschreibt.

Armin Cosic
 

Armin, deine Rollenbezeichnung liest sich „Data Scientist/AI Engineer“. Was steckt dahinter?

Armin Cosic (AC): Als Data Scientist/AI Engineer im Bereich Business Process Automation (BPA) bei Doka beschäftige ich mich vor allem mit der Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Produktion, insbesondere in den Bereichen Predictive Maintenance und Condition Monitoring. Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Entwicklung von Machine Learning-Lösungen, die den Zustand unserer Framax-Schleifanlage bei unserem Standort in St. Martin überwachen. Diese Lösungen erkennen rechtzeitig Wartungsbedarfe und identifizieren Anomalien, um Ausfälle, Produktionsstörungen und Materialverschwendung zu vermeiden.

Zudem widme ich mich immer intensiver dem spannenden Feld der Generativen KI. Im Rahmen unserer Generative-AI-Roadmap entwickle ich zum Beispiel feinabgestimmte OpenAI-Modelle, die uns dabei unterstützen, relevante Projekte für die Angebotserstellung effizient vorzuselektieren. Darüber hinaus unterstütze ich verschiedene Abteilungen mit fortgeschrittenen Prompt-Techniken und arbeite gemeinsam mit meinen Kolleg*innen an der Entwicklung KI-basierter Chatbots für den internen Gebrauch.

Armin Cosic
 

Was reizt dich an deiner Aufgabe?

AC: Die thematische Vielfalt in meiner Arbeit ist das, was mich besonders begeistert. Sie ermöglicht es mir, in verschiedenen Bereichen rund um KI tätig zu sein und mein Fachwissen stets auf dem neuesten Stand zu halten. Ich schätze den direkten Austausch mit End-Usern und verschiedenen Abteilungen, den Aufbau der Cloud-Infrastruktur – von der Datenerfassung bis zur Echtzeit-Darstellung von Prognosen und Daten – sowie die Entwicklung und Evaluierung von Machine Learning-Modellen. Diese breite Palette an Aufgaben erlaubt es mir, kontinuierlich Neues zu lernen und das Gelernte direkt anzuwenden, was mein Arbeitsleben äußerst abwechslungsreich und spannend macht.

Welche Rolle spielt KI innerhalb von Doka?

AC: Es ist äußerst ermutigend zu sehen, wie Doka den Einsatz von KI im Unternehmen proaktiv vorantreibt. Doka investiert nicht nur in AI-Technologien, sondern bietet auch regelmäßig Workshops zur Generativen KI und zu Tools wie Microsoft Copilot an, um unser Wissen kontinuierlich zu erweitern und unsere tägliche Arbeit zu erleichtern. Aus meiner Sicht ist das alles andere als selbstverständlich. Diese Offenheit und Unterstützung ermöglichen es uns, technologisch „up to date“ zu bleiben und unsere Produktivität zu steigern.

Armin Cosic
 
 
 

Und jetzt eine gewagte Prognose: Wie verändert KI unsere Arbeitswelt in den nächsten 5-10 Jahren?

AC: Es ist grundsätzlich schwierig, zuverlässige Prognosen für einen so langen Zeitraum zu treffen, da gerade im Bereich der generativen KI ständig neue Entwicklungen stattfinden. Meiner Meinung nach wird sich die Technologie jedoch in Richtung persönlicher KI-Assistenten entwickeln, insbesondere wenn diese auf ein persistentes „Gedächtnis“ im User-Kontext zugreifen können. Zunächst werden diese Assistenten uns bei routinemäßigen und wiederkehrenden Aufgaben im Berufsalltag unterstützen, die oft als lästig oder zeitaufwendig empfunden werden. Mit der Zeit könnten sie zunehmend komplexere Arbeitsabläufe und schließlich sogar ganze Prozesse übernehmen.

Armin Cosic
 

Welchen Impact erwartest du durch KI auf die Baubranche im Allgemeinen?

AC: Angesichts des wachsenden Interesses und der starken Nachfrage unserer Engineering-Kollegen im operativen Projektgeschäft sehe ich persönlich großes Potenzial für den Einsatz von KI in der Bauprojektplanung, insbesondere bei der Erstellung erster 3D-Planungskonzepte mit unseren Schalungslösungen. Generative KI kann in allen Phasen des Projektzyklus Zeit und Kosten einsparen – nicht nur bei der Angebotserstellung, sondern auch in anderen Bereichen des Bauprojektmanagements, wie etwa der Angebotskalkulation, der Lieferkettenkoordination sowie der anschließenden Qualitätskontrolle und Risikominimierung. Dies könnte die Projektabwicklung erheblich beschleunigen und die Effizienz der gesamten Branche steigern.

Sie haben Fragen zum Beitrag? Kontaktieren Sie uns!

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder!
* Formular nicht vollständig!
    Die Nachricht konnte nicht versendet werden, bitte versuchen Sie es in Kürze erneut!