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Geometrisch anspruchsvoller Doppel-Pylon wirtschaftlich geschalt

19.12.2011 | Presse
In der südostukrainischen Industriemetropole Saporoschje wird parallel zu einer bestehenden Autobrücke eine mehrspurige, 2000 m lange Schrägseilbrücke errichtet. Mit der Fertigstellung dieses Infrastrukturgroßprojekts wird die bestehende Brücke massiv entlastet und der tägliche Verkehrsfluss über den Dnepr-Fluss deutlich beruhigt.
Die beiden voneinander getrennten Fahrbahnplatten sind von zwei baugleichen, 150 m hohen und H-förmig ausgebildeten Pylonen abgespannt. Für die Ausführung der beiden Pylone hat sich die Bauleitung von Mostobud für eine selbstkletternde Schalungslösung von Doka entschieden. Ausschlag-gebend dafür war neben der guten Zusammenarbeit bei vorangegangenen Bauvorhaben vor allem die Kompetenz von Doka bei technisch anspruchsvollen Selbstkletterprojekten.

Mit einer variierenden Neigung der Pylon-Schenkel und einem sich nach obenhin verjüngen-den Querschnitt stellt die Bauwerksgeometrie höchste Anforderungen an die Anpassungs-fähigkeit der Schalung, die mit der flexiblen Doka-Selbstkletterschalung SKE50 ohne zeitintensive Adaptionsarbeiten zur vollen Zufriedenheit des Kunden erfüllt werden. In den ersten beiden Betonierabschnitten werden die Pylone aus statischen Gründen im Vollquer-schnitt ausgeführt. Ab einer Bauhöhe von 11 m werden sie als Hohlquerschnitt errichtet. Pro Pylon-Bein stehen dafür acht Selbstkletterautomaten SKE50, die mit 100 m² Doka-Trägerschalung Top 50 bestückt sind sowie ein Satz Doka-Schachtschalung im Einsatz.

„Die Doka-Schalungslösung ist die perfekte Lösung, um die beiden Pylone wirtschaftlich und schnell auszuführen. Insbesondere das schnelle Höhersetzen der Schalungseinheiten mit hydraulischen Zylindern und der einfach konzipierte Ein- und Ausschalvorgang tragen wesentlich zu einem zügigen Baufortschritt bei“, bringt Bauleiter Volodymyr Klymenko die positiven Erfahrungen mit der Doka-Selbstkletterschalung SKE50 auf den Punkt. Auch der hohe Sicherheitsstandard der Doka-Selbstkletterschalung hat die Bauleitung von Mostobud beeindruckt. „Durch die permanente Verankerung der Klettergerüste im Beton können die Plattformen auch bei hohen Windlasten sicher nach oben klettern. Die breit dimensionierten und rundum gesicherten Arbeitsbühnen sowie die fix in die Klettereinheiten integrierten Aufstiege garantieren sichere Arbeitsbedingungen“, erläutert Bauleiter Volodymyr Klymenko. Die Absicherung der vier Bühnenebenen mit einem durchgehenden Sicherheitsnetz komplettiert die umfassende Sicherheitsausstattung.

Flexibilität in jedem Betonierabschnitt unter Beweis gestellt

Die Pylon-Beine sind bis auf Höhe des im Anschluss an den sechsten Betonierabschnitt positionierten Querbalkens mit 5,3 Grad aus der Vertikalen geneigt. Nach dem ersten Querbalken werden die Pylon-Beine mit einer Neigung von 5,6 Grad nach oben geklettert. Der polygonale Querschnitt verjüngt sich pro Betonierabschnitt um 5 cm. Aufgerechnet auf die insgesamt 40 Betonierabschnitte ergibt sich dadurch eine Querschnittsverjüngung von 2 m zwischen dem ersten und letzten Betonierabschnitt. Auch diese Anforderung kann mit der anpassungsfähigen Doka-Selbstkletterschalung SKE50 problemlos und ohne großen Zeitaufwand bewältigt werden.

Der 6 m hohe und 20 m lange und als Hohlquerschnitt ausgebildete Querbalken dient als Auflager für die Fahrbahnplatte und wird mit Großflächenelementen Doka-Trägerschalung Top 50 ausgeführt. Diese Schalungskonstruktion wird auf einer Höhe von knapp 25 m mit dem einfach und schnell aufzubauenden Traggerüst Staxo 100 unterstellt. Der integrierte Leiteraufstieg und eine Vielzahl an Einhängemöglichkeiten für die persönliche Schutzaus-rüstung ermöglichen einen zügigen und vor allem sicheren Aufbau der Gerüsttürme. Im Anschluss an den Querbalken werden die Selbstkletterplattformen auf den neuen Neigungs-winkel von 5,6 Grad aus der Vertikalen eingestellt. Zusätzlich verbindet ein sogenannter Catwalk, der am Selbstklettersystem abgehängt ist, die beiden Pylon-Beine. Dadurch ist nur ein Personenaufzug pro Pylon erforderlich, um das Baustellenpersonal auf ihren Arbeitsplatz zu befördern. Dieser Catwalk ist eine speziell für dieses Bauvorhaben von Doka entwickelte Sonderlösung, die durch die einfache Demontage von nicht mehr benötigten Segmenten während des Bauablaufs, perfekt an die zueinander geneigten und aufeinander zulaufenden Pylon-Beine angepasst werden kann.

Richtmeister für reibungslosen Baufortschritt

Da das ausführende Bauunternehmen Mostobud bis dato über keine Erfahrungen in der Selbstklettertechnik verfügt, war die professionelle Einweisung des Baustellenpersonals in die fachgerechte Montage und Handhabung des Schalungsgeräts durch einen erfahrenen Doka-Richtmeister von entscheidender Bedeutung, um einen reibungslosen und zügigen Baufortschritt zu gewährleisten. „Durch die Unterstützung des Doka-Richtmeisters sind wir in der Lage, die Vorteile der Selbstkletterschalung vom ersten Betonierabschnitt an voll auszunützen“, ist Bauleiter Volodymyr Klymenko überzeugt. Auch die detaillierte Planung des Schalungsablaufs und die kontinuierliche Betreuung der Baustelle tragen wesentlich zu einer erfolgreichen Projektabwicklung bei.
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
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Den 20 m langen und über sechs Meter breiten Querbalken unterstellt die Baustellenmannschaft von Mostobud mit dem leistungsstarken Doka-Traggerüst Staxo 100. (Foto: Doka)
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