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Sanierung der Wildbergbrücke:

Doka-Gerüstlösung reduziert Eingriffe in Bestandsbauwerk

27.08.2026 | Presse
Sanierung der Wildbergbrücke:
Doka reduziert bei der Generalsanierung der Wildbergbrücke auf der B126 nördlich von Linz den Aufwand für die spätere Betoninstandsetzung deutlich. Möglich wird das durch eine maßgeschneiderte Ringlock-Gerüstlösung, die rund 60 Prozent weniger Ankerstellen im Bestandsbauwerk benötigt. Jede zusätzliche Verankerung muss nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft instand gesetzt werden – weniger Ankerstellen bedeuten daher auch weniger Eingriffe in das Bauwerk.

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Die 1970 errichtete Wildbergbrücke ist Teil der B126 Leonfeldener Straße, einer wichtigen Verbindung zwischen Linz und dem nördlichen Mühlviertel. Aufgrund von Frostschäden an der Tragwerksuntersicht wird sie derzeit umfassend saniert. Für die Arbeiten an der rund 110 Meter langen Brücke lieferte Doka ein bis zu 25 Meter hohes Arbeitsgerüst. Mit 17.329 Einzelkomponenten und einer Montagezeit von vier Wochen handelt es sich dabei um den bislang größten Ringlock-Einsatz von Doka in Österreich.

Kern der Gerüstlösung ist eine projektspezifisch entwickelte, selbsttragende Bogenkonstruktion aus dem Modulgerüst Ringlock. Der modulare Aufbau des Systems ermöglichte eine Tragwerkskonstruktion, die einen Großteil der Lasten innerhalb des Gerüstsystems ableitet. Dadurch waren rund 60 Prozent weniger Ankerstellen im Brückenbauwerk erforderlich. Das reduziert die Eingriffe in den Bestand und damit potenzielle Schwachstellen und erleichtert die anschließende Betoninstandsetzung und Beschichtung durch die ausführende PORR.

Die Planung der Gerüstkonstruktion sowie die statischen Berechnungen erfolgten durch die Engineering-Spezialisten von Doka. Mst. Mag. Georg Riedl, Geschäftsführer beim Gerüstbauer Pecan GmbH meinte dazu: „Gerade bei der Sanierung von Bestandsbauwerken sind projektspezifische Lösungen entscheidend. Die enge Abstimmung mit dem Doka-Engineering hat es ermöglicht, eine Gerüstlösung umzusetzen, die die technischen Anforderungen der Baustelle erfüllt und gleichzeitig die Eingriffe in das bestehende Bauwerk deutlich reduziert. Der modulare Aufbau des Ringlock-Systems hat dafür die notwendige Flexibilität geboten“.

Sanierungen wie jene der Wildbergbrücke machen deutlich, wie stark die Anforderungen an den modernen Gerüstbau gestiegen sind. Bei komplexen Infrastrukturprojekten geht es längst nicht mehr nur um Materialverfügbarkeit, sondern um technische Planung, Engineering und Lösungen, die unter anspruchsvollen Baustellenbedingungen funktionieren. Die Doka Österreich hat ihre Kompetenz im Gerüstbereich in den vergangenen Jahren gezielt ausgebaut und positioniert sich heute als verlässlicher Partner für heimische Gerüstbauer. Zusätzliche System- und Anwendungskompetenz kommt über die Vertriebspartnerschaft mit dem Schwesterunternehmen AT-PAC, ein weltweit führender Gerüsthersteller, innerhalb der Umdasch Group.

Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten ist für Mitte September 2026 vorgesehen.
Projekt: Generalsanierung Wildbergbrücke
Ort: Altenberg bei Linz, Oberösterreich
Bauherr: Land Oberösterreich
Ausführendes Bauunternehmen: PORR Bau GmbH
Gerüstbau: Pecan GmbH
Brückenlänge: 110 m
Gerüsthöhe: bis 25 m
Leistungsumfang Doka: Modulgerüst Ringlock, Engineering, statische Planung
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