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Freivorbau im Wochentakt

27.01.2012 | Presse
Scheinbar schwerelos schiebt sich ein leuchtend blaues Freivorbaugerät in rund 8,00 m Höhe bei Strom-km 271 im beschaulichen Ochsenfurt über den Main.
Die Leichtigkeit trügt: Es sind rund 48 t Gerüst- und Schalungsmaterial sicher verankert am rückwärtigen Betonierabschnitt mit dem die Balkenbrücke im Wochentakt betoniert wird.

Muschelkalk und Sichtbeton

Die auf das Jahr 1520 zurückgehende, mehrbogige „alte Mainbrücke“ mit ihren Anfangs- und Endfeldern aus mächtigen Muschelkalkquadern entsprach nicht mehr den statischen Erfordernissen. Rund 60,00 m der insgesamt 108,00 m langen, dreifeldrigen Balkenbrücke mit Doppelstegquerschnitt entstehen im Freivorbau-Verfahren unter vollem Schiffsbetrieb. Zur Unterstellung der beiden je 24,00 m langen Vorlandbereiche dienen Traggerüste.

Im Flussbereich ersetzt ein neuer Sichtbeton-Bogen aus Spannbeton den Hauptbogen– alles unter strenger Berücksichtigung des Denkmalschutzes. In 6 Freivorbau-Takten à 4,70 m Länge streckt sich das neue Tragwerk termingerecht zunächst von Süden her in Richtung Flussmitte. Nach dem Umbau des Freivorbaugerätes samt Trägerschalung Top 50 auf die Nordseite folgen 6 weitere Takte, bis es nach nur 3 Monaten Bauzeit mit einem 5,00 m langen, zusätzlichen Schließtakt zum Brückenschluss mitten über dem Main kommt.

In 2 Stunden in neuer Position

Der modular aufgebaute Doka-Freivorbauwagen ist mit Trägerschalung Top 50 bestückt für Ansichtsflächen, die sich sehen lassen können. Die insgesamt 10,60 m lange und 5,50 m hohe Freivorbaukonstruktion aus dem Doka-Baukasten ist mietbar und ankert kraftschlüssig über Anker 36,0 im fertiggestellten Überbau. Nach dem Aushärten des vordersten Betonierabschnitts werden die Zuganker zur Abhängung des Freivorbauwagens ausgebaut und die Schalungen für das erforderliche Ausschalspiel zurückgefahren. Anschließend lässt sich die gesamte Einheit mit 5,00 m Schalungslänge innerhalb von 2 Stunden hydraulisch in die nächste Betonierposition vorfahren.

Leistungsstarkes Miteinander

Um das ehrgeizige Ziel, den Brückenschluss in nur 3 Monaten zu erreichen, schaffen mit dem Doka-Freivorbauwagen fünfversierte Betonbauer der Firma Max Aicher Bau GmbH & Co. KG aus Freilassing an 6 Tagen in der Woche. Richtmeister der Doka unterstützen mit kollegialen Tipps und geben wertvolle Hinweise für ein zügiges Arbeiten.

Die ausgeklügelte Schalungskonstruktion nach Berechnungen des Doka-Kompetenzcenters Freivorbau mit Unterstützung der Fachkollegen aus der NL München stellt hier in Ochsenfurt besonders eindrucksvoll die Leistungsstärke des Doka-Freivorbauwagens unter Beweis.

Das bestätigt auch gerne Bauleiter Stefan Hundhammer: „Eine solche Brücke baut man nicht alle Tage. Umso erfreulicher, dass wir uns dabei auf Doka voll verlassen können.“
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
Bildergalerie
Der modular aufgebaute Doka-Freivorbauwagen ist mit Trägerschalung Top 50 bestückt   für Ansichtsflächen, die sich sehen lassen können.
Schalung und Freivorbaugerät bilden eine aufeinander abgestimmte Einheit und sind innerhalb von 2 Stunden um 5,00 m hydraulisch vorgefahren.
Die Arbeiten an dem 60,00 m langen Hauptbogen laufen im Freivorbau-Verfahren unter vollem Schiffsbetrieb.
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