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Reibungsloser Baufortschritt trotz extremer Tragwerksdimensionen

08.07.2011 | Presse
Bei der Errichtung eines massiv dimensionierten Brückentragwerks in Nitra (Slowakei) punktet der Doka-Freivorbauwagen mit hoher Anpassungsfähigkeit und kurzen Taktzeiten.
Der 52 Kilometer lange Ausbau der Schnellstraße R1 zwischen den Städten Nitra und Banská Bystrica zählt aktuell zu den umfangreichsten Infrastrukturprojekten in der Slowakei und wird als Private-Public-Partnership durchgeführt. Für den Lückenschluss der Schnellstraße im Bauabschnitt Nitra-Selenec wurde ein insgesamt 1165 m langes Brückenbauwerk in einer Kombination aus Taktschiebe- und Freivorbauverfahren errichtet. Der ungarische Brückenbauspezialist A-Híd Építő hat sich aufgrund der positiven Erfahrungen bei vorangegangenen Projekten für den Einsatz leistungsstarker Doka-Freivorbauwägen entschieden. Die umfangreichen Beratungs- und Planungsleistungen inklusive prüffähiger Statik sowie der hohe Sicherheitsstandard inklusive CE-Zertifizierung waren ein weiteres ausschlaggebendes Kriterium für die Zusammenarbeit mit Doka.“Der Doka-Freivorbauwagen hat in jeder Bauphase einen reibungslosen und schnellen Arbeitsfortschritt ermöglicht. Insbesondere die einfache Bedienung, die überaus gute Zugänglichkeit aller Arbeitsplätze und der hohe Sicherheitsstandard haben uns überzeugt“, unterstreicht Bauleiter András Gyalog.

Speziallösungen für hohe Lasten

Aufgrund der extremen Tragwerksbreite von 26 Metern haben die Doka-Brückenspezialisten die Freivorbauwägen mit vier Längsfachwerken mietfähig ausgeführt. Der modulare Aufbau des Freivorbauwagens ermöglicht dabei eine wirtschaftliche Anpassung auch an außergewöhnliche Tragwerksquerschnitte mit Standardkomponenten. Dabei stellt insbesondere der speziell entwickelte Ankerquerträger ein Höchstmaß an Flexibilität sicher. Die Ankerstäbe können über die gesamte Länge des Ankerquerträgers in einem engen Raster frei positioniert und so perfekt auf das Biegemoment abgestimmt werden. Der groß dimensionierte Querschnitt brachte zudem deutlich höhere Betonlasten mit sich, die in der Planung der Gerüste ebenfalls berücksichtigt werden mussten. In den jeweils ersten der insgesamt 50 Betonierabschnitte beläuft sich das Gewicht der Tragwerkssegmente auf beachtliche 310 Tonnen. Durch den Einsatz neu entwickelter und auf maximale Leistungsstärke getrimmter Antriebskomponenten konnten die 140 Tonnen schweren Freivorbauwägen dennoch reibungslos auf den beiden äußeren Längsfachwerken von einem Betonierabschnitt in den nächsten verfahren werden. Dadurch konnte trotz der großen Einflußbreite der Materialaufwand auf einem absoluten Minimum gehalten und ein zügiger Umsetzvorgang sichergestellt werden. Um Verformungen des Bodenrostes im Verfahrzustand zu minimieren, wurde dieser mit einer standardisierten Unterspannung verstärkt.

Komplexer Querschnitt effizient geschalt

Zusätzlich zur kontinuierlichen Verjüngung der Tragwerkshöhe musste bei der Planung der Innenschalung auch eine signifikante Verjüngung der inneren Stegbreiten berücksichtigt werden. Um die in jedem Betonierabschnitt erforderlichen Anpassungsarbeiten so effizient wie möglich zu gestalten, wurde die Trägerschalung Top 50 hier auf verschiebbaren Sonderprofilen montiert und konnte so mittels Lastspindeln schnell, präzise und einfach einjustiert werden.

Maximale Sicherheit und schnelle Taktzeiten

Auch in punkto Sicherheit haben die Doka-Freivorbauwägen bei diesem technisch anspruchsvollen Projekt mit der permanenten Selbstsicherung gegen ungewolltes Verfahren sowie der Erschließung sämtlicher Arbeitsebenen über die integrierten Leiternaufstiege und rundum gesicherten Arbeitsbühnen voll überzeugt. Zusätzlich zur Einweisung der Baustellenmannschaft in die fachgerechte Handhabung des Schalungsgerätes hat ein erfahrener Richtmeister von Magyar Doka die Montage der Freivorbauwägen auf den Hammerköpfen sowie den Erstverschub unterstützend begleitet. Dadurch war vom ersten Betonierabschnitt an ein sicherer und reibungsloser Schalungseinsatz gewährleistet. Trotz der im Vergleich zu konventionellen Tragwerken deutlich umfangreicheren Bewehrungs-, Schalungs- und Betonierarbeiten konnte die gut eingespielte Baustellenmannschaft von A-Híd Építő mit dem Doka-Freivorbauwagen einen beachtlichen Acht-Tages-Takt erzielen. “Ursprünglich hatten wir einen Zehn-Tages-Takt eingeplant. Mit dem Doka-Freivorbauwagen konnten wir diese Vorgabe deutlich unterschreiten und die Bauzeit beschleunigen. Auch die kurze Montagezeit hat uns dabei unterstütz”, zeigt sich Bauleiter András Gyalog mit dem zügigen Baufortschritt mehr als zufrieden.
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
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Durch den Einsatz neuer, extrem leistungsstarker Antriebskomponenten konnten die Freivorbauwagen trotz des erhöhten Gewichts problemlos und sicher von einem Betonierabschnitt in den nächsten verfahren werden.
Mit ihrem modularen Aufbau konnten die Freivorbauwagen mit Standardteilen um zwei zusätzliche Längsfachwerke erweitert und so an das mit 26 Metern außergewöhnlich breit dimensionierte Brückentragwerk angepasst werden.
Rundum geschlossene Bühnen auf allen Arbeitsebenen und integrierte Leiternaufstiege sorgten für maximale Arbeitssicherheit in jeder Bauphase.
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