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Enger Radius als besondere Herausforderung

19.07.2012 | Presse
Für den Bau der Anschlussstelle „Interchange 4 to 20“ errichtet die Ramet LTD im Umland der israelischen Hauptstadt Jerusalem eine neue Brücke über ein Tal. Doka liefert für dieses Bauvorhaben eine maßgeschneiderte Schalungs-Komplettlösung: Für den Bau der beiden nebeneinander liegenden Tragwerke sind zwei Freivorbauwägen im Einsatz, bei den Pfeilern kommt das leistungsfähige Traggerüst Staxo 100 zum Einsatz. Die besondere Herausforderung für die Schalungstechniker: Mit 268 m weist die innenliegende Fahrbahnplatte den kleinsten Radius auf, den Doka je mit Freivorbauwägen geschalt hat.
Geometrische Grenzen bis zum Maximum ausreizen – das ist für die Schalungstechniker von Doka die besondere Herausforderung des Projekts „Bridge road 4 to 20“. Die 110 m lange und 16,8 m breite Autobahnbrücke, die im Umland von Jerusalem für eine neue Anschlussstelle errichtet wird, führt mit drei Pfeilern über ein Tal und besteht aus zwei unabhängigen Tragwerken. Das israelische Bauunternehmen Ramet LTD hat sich aufgrund positiver Erfahrungen bei vorangegangenen Projekten für die Zusammenarbeit mit Doka entschieden. Die umfangreichen Beratungs- und Planungsleistungen sowie der hohe Sicherheitsstandard waren weitere Kriterien für die Kooperation. „Mit Doka haben wir für unser Projekt einen sehr erfahrenen Schalungstechnik-Partner“, so Ramet-CEO Dan Ben-Amran.

Speziallösung für Tragwerke

Das Bauwerk umfasst zwei nebeneinander liegende Tragwerke, der Radius der innenliegenden Brücke beträgt nur 268 m. Doka setzt bei diesem Projekt zwei Freivorbauwägen ein, die nicht wie im klassischen Freivorbau üblich „balanced“ – also von einem Pfeilerkopf aus in zwei Richtungen – starten. Die Freivorbauwägen kommen „unbalanced“ von zwei Pfeilern aus zum Einsatz und führen die Tragwerksschalung aufeinander zu. Pro Tragwerk sind 18 Betonierabschnitte zu je 5 m sowie der Schließtakt notwendig.

Um Zeit zu sparen und einen zügigen Umsetzvorgang zu gewährleisten, wird der 70 t schwere Freivorbauwagen am mittleren Pfeiler nicht vollständig demontiert: Die Oberkonstruktion fährt über den Pfeiler, die Schienen des Innenwagens werden durch eigens vorgesehene Öffnungen im Pfeiler geführt. Lediglich der Bodenrost wird während des Umsetzens abgesenkt, mit einem Kran auf der anderen Seite des Mittelpfeilers neu positioniert und danach wieder angehoben.

Eine weitere Anforderung für die Doka-Schalungstechniker ist die aus der Kurve des Tragwerks resultierende Querneigung der Brücke. Da die Brückenachse nicht lotrecht ist, haben Brückentragwerk und Schalung unterschiedliche Drehpunkte: Die Schalung muss daher geneigt werden. Wegen des durchgehend konstanten Querschnitts des Tragwerks ist die komplette Außenschalung auf dem Bodenrost abgeständert, nur die Innenschalung ist am Wagen abgehängt.

Maximale Sicherheit

In puncto Sicherheit haben die Doka-Freivorbauwägen mit der permanenten Selbstsicherung gegen ungewolltes Verfahren sowie der Erschließung sämtlicher Arbeitsebenen über die integrierten Leiternaufstiege und rundum gesicherten Arbeitsbühnen voll überzeugt. Zusätzlich zur Einweisung der Baustellenmannschaft in die fachgerechte Handhabung des Schalungsgeräts hat ein erfahrener Richtmeister die Montage der Freivorbauwägen auf den Hammerköpfen sowie den Erstverschub unterstützend begleitet. Dadurch war vom ersten Betonierabschnitt an ein sicherer und flotter Schalungseinsatz gewährleistet. Die Spezialisten des Doka-Kompetenzcenters Freivorbau haben dieses technisch anspruchsvolle Projekt in enger Zusammenarbeit mit Doka Israel geplant und umgesetzt. Für die Ausführung der Brückenpfeiler mit Hammerkopf stellte die Niederlassung vor Ort das leistungsstarke Traggerüst Staxo 100 und die Trägerschalung Top 50 bereit. „Die Doka Freivorbauwägen ermöglichen uns einen raschen und in jeder Bauphase reibungslosen Arbeitsfortschritt“, zeigt sich Dan Ben-Amran zufrieden.
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
Bildergalerie
Die Doka-Freivorbauwägen wurden nicht – wie sonst üblich – „balanced“ gestartet, sondern „unbalanced“: Sie kommen von zwei Pfeilern aus zum Einsatz.
Rundum geschlossene Bühnen auf allen Arbeitsebenen und integrierte Leiternaufstiege sorgen in jeder Bauphase für maximale Arbeitssicherheit.
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