calldocumentfacebookmessagemypartnerwindowsapplegoogleplayworkerroutecoinspinterestplaysearchsmartphonetwittercaraccordeonvideoarrowarrowdownloaddownloaduploadsection_scrollerglobemapIcon-Shop-Websitecontactenergyhomebridgeshighrisetunnelmininghousearrow-uparrow-downarrow-leftarrow-leftarrow-circle-rightchevron-right-circleuserexternlinkclose
Kontakt

Bürogebäude Citygate komplett in 3D geplant

BIM im Rampenlicht

11.11.2020 | Schweden
Bürogebäude Citygate komplett in 3D geplant
Im Stadtteil Gårda in Göteborg entsteht mit Citygate eines der höchsten Bürogebäude im nordeuropäischen Raum. Das 144 m hohe Gebäude wird aus ca. 42.000 Quadratmetern Bürofläche bestehen, die sich auf 36 Stockwerke verteilen. Für Doka ist dieses Projekt in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit. Nicht nur, dass BIM-Experten erstmals ein Gebäude vollständig in 3D planten, sondern es kommen mit Concremote und DokaXact gleich zwei digitale Services von Doka zum Einsatz.

Impressionen

  • Rendering des fertig gestellten Gebäudes und Bild der Baustelle des Bürogebäudes Citygate in Schweden.
  • Screenshot der Planungssoftware mit 3D Darstellung des Gebäudekerns. Citygate, Schweden.
  • 3D Rendering der Schalung des Gebäudekerns. Citygate, Schweden.
  • Innenansicht des Gebäudekerns (Citygate Schweden) zeigt die sicheren Übergänge von Bauaufzug zur Doka-Kletterschalung.
  • Mit Concremote kann das Bauprojekt nicht nur besser geplant werden, sondern der Kunde hat von überall rund um die Uhr Zugriff auf seine Echtzeit-Daten.
  • DokaXact spielt eine entscheidende Rolle für die Effizient des Arbeitsablaufs und der Genauigkeit bei der Errichtung des Gebäudekerns von Citygate, Schweden.
Bei der Entstehung und Nutzung des Bürogebäudes Citygate in Göteborg wird nicht nur in Höhen- und Quadratmetern gedacht, sondern auch großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Das Gebäude ist künftig nicht nur das neue Wahrzeichen im Geschäftsviertel Gårda, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für umweltbewusstes Bauen und soziale Verantwortung. So wird zum Beispiel ein spezieller Beton („Green concrete“) verwendet, der eine Einsparung von 250 Tonnen Kohlendioxid ermöglicht. Weiters wird mit der Verwendung von recyceltem Aluminium in der Fassade darauf abgezielt, möglichst ressourcenschonend zu arbeiten. Für alle diese Maßnahmen soll das Gebäude nach LEED (Leadership in Energy and Environmental Design), eine weltweit verwendete Nachhaltigkeitszertifizierung, die eine Reihe von Standards für umweltfreundliches Bauen definiert, ausgewiesen werden.

Nicht nur der ökologische Bau des Büros wird in den Planungen des Bauauftraggebers Skanska berücksichtigt, sondern auch das Wohlbefinden der künftigen Nutzer des Gebäudes. Aus diesem Grund wird Citygate nach Fertigstellung die Zertifizierung WELL Building Standard erhalten. Der Standard fordert unter anderem, dass das Gebäude einen guten Zugang zu Tageslicht und elektrische Beleuchtung mit entsprechenden Farbtemperaturen bietet.

Auch BIM (Building Information Modeling) nimmt bei der Entstehung des Gebäudes eine signifikante Rolle ein. Mit dieser Methode soll das Gebäude effizienter sowie ressourcenschonender geplant, gebaut und betrieben werden. Bereits in der Frühphase bzw. Planung des Projekts wurden bestimmte Vorgehensweisen und Prozesse festgelegt. Dabei war die 3D-Schalungsplanung des Gebäudes durch die BIM-Experten von Doka von großer Bedeutung, um frühzeitig wichtigen Input zu Machbarkeit und Einsparungspotentialen zu liefern und somit den Kunden bei der Optimierung von Prozessen zu unterstützen.

Revit und BIM 360: 3D-Planung und digitales Projektmanagement
Bereits vor dem offiziellen Baubeginn konnten Techniker von Doka, Skanska und Alimak (Zulieferer des Bauaufzuges) virtuell durch den 3D-Gebäudekern gehen, detailliert die Doka- Selbstkletterschalung SKE50 plus begutachten und das Zusammenspiel mit dem Bauaufzug - Zugänglichkeit in jeder Bauphase - abklären.

Bevor es aber soweit war, erstellten die BIM-Experten von Doka mithilfe der Planungssoftware DokaCAD for Revit, vorab 3D-Schalungslösungen. DokaCAD for Revit steht für den Gesamtprozess der Schalungsplanung in BIM und ist ein Plug-in für Autodesk Revit, welches native, automatisierte Schalungsplanung in einer BIM Software erlaubt. Einer der größten Vorteile bestand darin, dass der Kunde die von Doka gelieferte Schalungsplanung ohne Datenverluste in das eigene Revit-Modell übernehmen konnte.

Die Bauprojektmanagement Software BIM 360 ermöglichte die digitale Vernetzung der Projektbeteiligten und bot ihnen ein gemeinsames 3D-Model, auf das alle zugreifen konnten, ohne eine spezielle Software installieren zu müssen. Dadurch konnten Kollisionen – etwa die eingegossenen horizontalen und vertikalen Spannkabel für die Vorspannung – schneller festgestellt und noch vor der Ausführung beseitigt werden.

Concremote und DokaXact: Digitales Duo spart Zeit und sorgt für Genauigkeit
DokaXact spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz des Arbeitsablaufs und die Genauigkeit bei der Errichtung des Gebäudekerns von Citygate. Es ist ein sensorbasiertes System, das die Vermesser und die Baustellenmannschaft beim schnellen und genauen Einrichten der Wandschalung von Selbstklettersystemen unterstützt. Dabei kommt eine Messsensorik zur Anwendung, die an definierten Punkten der Schalung angebracht wird und drahtlos mit einer zentralen Recheneinheit kommuniziert.

„DokaXact vereinfacht die Arbeit für den Vermesser, der nicht mehr so häufig beim Justieren der Schalungselemente anwesend sein muss. Das spart Zeit“, so Niklas Jarlström, Production Manager Skanska über einen Vorteil des Systems.

Die Schalung kann mithilfe der DokaXact App, welche die Baustellenmannschaft im Positionierungsprozess schrittweise instruiert, millimetergenau für den nächsten Betonierabschnitt eingerichtet werden. Über eine Cloud können Daten zur Lage und zum Positionierungsfortschritt ortsunabhängig und transparent eingesehen und weiterverwendet werden.

„Sowohl unsere Facharbeiter als auch die Vermesser sparen viel Zeit bei der Anpassung der Schalung. Die App ist zuverlässig und einfach zu bedienen”, so Daniel Dahlgren, Supervisor Svensk Armering & Betongbyggen AB.

Die gesamte Innenschalung mit einer Fläche von rund 220 m² bzw. einer Länge von 48 m für den Gebäudekern wird in nur 25 bis 30 Minuten ausgerichtet. Nur eine präzise positionierte Stellschalung gewährleistet auch den exakten und planmäßigen Einbau der Bewehrung. Die Fertigungstoleranz des Bauwerkskerns von ±10 mm konnte durchgehend in jedem Stockwerk eingehalten werden und wurde vom Vermessungsingenieur in einer Zweitmessung auch bestätigt.

Mit Concremote kann das Bauprojekt nicht nur besser geplant werden, sondern der Kunde hat von überall rund um die Uhr Zugriff auf seine Echtzeit-Daten. So können Rückschlüsse auf die Betonperformance gezogen und zum richtigen Zeitpunkt die erforderlichen Baumaßnahmen – bspw. Ausschalen – eingeleitet werden. Durch Echtzeitdaten zur Betonfestigkeit kann beim Projekt Citygate die geplante Taktzeit - eine Woche pro Stockwerk - sichergestellt werden.

Wenig Platz im Gebäudekern: Kein Problem mit SKE50 plus
Aufgrund begrenzter Platzverhältnisse im Inneren des Gebäudekerns wird von der Selbstkletterschalung SKE50 plus die Ausführungsvariante mit Mastsystem eingesetzt. In diesem Fall eignet sie sich besonders gut, um die möglichst schmalen Bühnen für das Einheben der vorgefertigten Wand- und Deckenelemente einsetzen zu können und trotzdem ein komfortables Ausschalen zu ermöglichen. „Es ist ein gut durchdachtes System, das die Arbeit vereinfacht und dazu beitragen kann, die Taktzeiten zu verkürzen“, betont Niklas Jarlström.
Um die vorgefertigten Bewehrungskörbe effizient einbauen zu können, wird die Selbstkletterschalung SKE50 plus mit Fahreinheit für den Außenbereich benutzt, die sich durch ihre bis zu 95 cm rückfahrbare Wandschalung auszeichnet.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die zeit- und kostensparende Schalungsarbeit im beengten Raum ist die Nutzung der Wandschalung Framax Xlife in Kombination mit einseitigem Ankersystem. Durch die ergonomische und einseitige Bedienung des Systems können die Anker auf allen Höhen leicht erreicht und sicher von den Bühnen bedient werden. Somit ist der Einsatz von Leitern und zusätzlichem Gerüst nicht notwendig.

Hinsichtlich Sicherheit wurden unter anderem speziell angefertigte Treppen als Gehwege zwischen den verschiedenen Ebenen installiert. Außerdem wird gewährleistet, dass in der gesamten Bauphase ein sicherer Zugang vom Bauaufzug zum Doka-Klettersystem besteht.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Doka steht ab jetzt für Schalung UND Gerüste

26.11.2020 | Presse

Das richtige Gesamtpaket macht’s

21.10.2020 | Presse

Sie haben Fragen zum Beitrag? Kontaktieren Sie uns!

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder!
* Formular nicht vollständig!
Die Nachricht konnte nicht versendet werden, bitte versuchen Sie es in Kürze erneut!
Vielen Dank für Ihre Anfrage bei Doka!

Wir werden uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen kümmern.