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Brückenbau in einem Guss

31.01.2014 | Presse
Seit März 2011 graben sich Bagger und Raupen südlich von Köthen durch den Boden Sachsen-Anhalts. Die neue Ortsumgehung ist mit 13,5 km Länge und Baukosten von 36 Mio. Euro ein Teilabschnitt der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße B 6n. Sie wird künftig als Ost-West-Achse die Autobahnen A 9 und A 14 verbinden. Für eine ungehinderte Fahrt der rund 15.000 Fahrzeuge pro Tag entstehen derzeit zahlreiche Brücken und Überführungen – etliche davon mit Doka-Schalungstechnik.
Beim Bauwerk BW 112Ü verwendet die Umwelttechnik und Wasserbau GmbH, NL Magdeburg, ausschließlich Doka-Material. Das kommt nicht von ungefähr. Seit Langem arbeiten die Fachleute des Mittelständlers mit den blau-gelben Schalungen. Sie kennen sich bestens damit aus und wissen ganz genau die Vorteile der Systeme zu nutzen.

Hinter der Kurzbezeichnung BW 112Ü verbirgt sich ein überschaubares Brückenbauwerk mit einer lichten Weite von 18,00 m und einer lichten Höhe von 4,80 m. Unter einem Kreuzungswinkel von 91,5 gon überquert die 12,10 m breite Fahrbahn der Kreisstraße 2074 die Bundesstraße. Das Besondere an diesem Bauwerk ist die Ausführung als integrales Rahmenbauwerk. Gegenüber üblichen Brücken entfallen Widerlager und aufgelegte Überbauten mit festen und beweglichen Auflagern. So tragen Rahmenbauwerke zu Einsparungen von Bau- und Unterhaltskosten bei. Allerdings ist schalungstechnisch einiges zu berücksichtigen. Denn die Betonage von Rahmenbauwerken erfolgt häufig in einem einzigen Guss – so auch hier.

Überzeugendes Gesamtkonzept

Mit einem technisch und wirtschaftlich überzeugenden Gesamtkonzept konnten die Doka-Schalungstechniker aus der Niederlassung Magdeburg den Auftrag für sich entscheiden. So schwierig, kompliziert und verzwickt die Anforderungen auch sein mögen, oberstes Prinzip der Schalungsprofis ist stets eine wirtschaftliche Lösung für den Kunden. Bei diesem Rahmenbauwerk keine leichte Aufgabe. Denn die Geometrie ist alles andere als einfach. Doch der große Baukasten der Doka-Systeme und -Komponenten erlaubt es, auch die anspruchsvollsten Formen zu verwirklichen – immer unter der Prämisse möglichst weniger Sonderteile. Der Einsatz von Seriengerät reduziert Kosten, weil dieses Schalungsmaterial auch günstig mietbar ist.

Schalungstechnik auf hohem Niveau

Die beiden 7,30 m hohen Widerlager entstehen mit einer Kombination aus rund 850 m² fix und fertig vormontierter Trägerschalung FF 20 und speziell angepasster Trägerschalung Top 50. Beide Schalungssysteme ergänzen sich bestens. Ihre einfache und logische Handhabung sowie ihre hohe Steifigkeit und baustellengerechte Frischbetondruckaufnahme von 40 kN/m² überzeugen. Zur statisch nachweisbaren Verbindung der Elemente untereinander werden Laschen in die Gurtungen eingelegt und einfach mit Passbolzen verbunden. So zieht der Schalhautstoß automatisch dicht. Vorteil gegenüber Keilverbindungen: Auch geneigte oder liegend eingesetzte Schalungselemente lassen sich einwandfrei verbinden. Bei dem großen Überhang der Widerlager zur Fahrbahn hin ist dies hier von großer Bedeutung. Ebenso einfach sind auch serienmäßige Spindelstreben in den Gurtungen abzubolzen. Dadurch entstehen mit wenigen Handgriffen hoch tragfähige Gespärreeinheiten, die die Lasten aus den um 56,55° geneigten Widerlagern sicher aufnehmen.

Zwischen den Widerlagern mit ihrem Abstand von 18,16 m steht das Doka-Traggerüst Staxo 100. Die 1,52 m breiten, besonders standsicheren Rahmen bieten beste Anpassung und optimale Materialausnutzung. Durch seine variierbaren Rahmenabstände von 0,60 m bis 3,00 m lässt sich das Gerät je nach Belastung und Geometrie stets bestmöglich ausnutzen. Mit lediglich drei Rahmenhöhen von 0,90 m, 1,20 m und 1,80 m sind Höhenschritte von 30 cm möglich. Die Feinanpassung erfolgt millimetergenau über Kopf- und Fußspindeln. Spezielle Ausgleichsplatten erlauben eine stufenlose Anpassung an bis zu 16 % geneigte Aufstandsflächen. Sechs Turmreihen tragen die Lasten aus der 100 cm starken und um 2,5 % geneigten Fahrbahnplatte ab. Dabei entstehen Stiellasten von 60 kN – bis zu 100 kN kann jeder Stiel statisch aufnehmen. Die Oberkonstruktion besteht zur Lastverteilung aus Mehrzweckriegeln WS 10 und Systemträgern aus dem Doka-Baukasten des Traggerüstes SL-1 – alles statisch und konstruktiv aufeinander abgestimmt.

Zum sicheren und Kräfte sparenden Aufstieg auf die beiden Widerlager und den Überbau dient auf jeder Brückenseite ein Treppenturm aus dem Baukasten des Traggerüstes Staxo 100.

Dienstleistungen gewinnen an Bedeutung

Je knapper die eigene Personalkapazität, umso wichtiger das Doka-Dienstleistungsangebot: Seit Jahren bietet Doka den Baufirmen ausgewählte Dienstleistungen. Schalungsvormontage auf der Baustelle ist hier das Stichwort. Fachleute des Schalungsherstellers montieren die geneigten Trägerschalungs-Elemente Top 50 und die Staxo 100-Unterstellung zum günstigen Festpreis und entlasten damit das Personal der bauausführenden Umwelttechnik und Wasserbau GmbH. Zusätzlich steht auf Anforderung ein Doka-Richtmeister zur Verfügung. Aus seiner langjährigen Erfahrung heraus gibt er der Baustellenmannschaft gerne wertvolle Tipps, die zu einem reibungslosten und zügigen Baufortschritt beitragen.

Am Ende der Bauzeit hat jeder Doka-Kunde die Möglichkeit, das gemietete Schalungsgerät an Ort und Stelle zurückzugeben. Hierfür kommen eigens geschulte Mitarbeiter des Schalungsherstellers auf die Baustelle. Sie sehen das Gerät durch und erstellen ein verbindliches Rücklieferprotokoll zu Menge und Zustand des Materials. Das lohnt sich für den Kunden durch eine verkürzte Mietdauer und entsprechende Kostenersparnis. Eine zuvor vereinbarte Service-Pauschale für „Reinigung & Sanierung plus“ bietet die Sicherheit, dass keine unerwarteten Nachlaufkosten entstehen. Mit diesen und weiteren Dienstleistungen, hilft Doka den Baufirmen, noch wirtschaftlicher zu schalen.
Pressekontakt
Uwe Adlunger
Uwe Adlunger+49 8141 394-6197
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Zwischen den Widerlagern steht das Doka-Traggerüst Staxo 100. Die 1,52 m breiten Rahmen zeichnen sich durch beste Anpassung und optimale Materialausnutzung aus.
Die Oberkonstruktion besteht zur Lastverteilung aus Mehrzweckriegeln WS 10 und Systemträgern aus dem Doka-Baukasten des Traggerüstes SL-1 – alles statisch und konstruktiv aufeinander abgestimmt.
Hinter der Kurzbezeichnung BW 112Ü verbirgt sich ein überschaubares Brückenbauwerk mit einer lichten Weite von 18,00 m und einer lichten Höhe von 4,80 m.
Zum sicheren und Kräfte sparenden Aufstieg auf Schalung und Überbau dienen zwei Doka-Treppentürme.
Serienmäßige Spindelstreben sind in den Gurtungen abgebolzt, für hoch tragfähige Gespärreeinheiten, die die Lasten aus dem Schalungsüberhang sicher aufnehmen.
Die beiden 7,30 m hohen Widerlager entstehen mit einer Kombination aus rund 850 m² fix und fertig vormontierter Trägerschalung FF 20 und speziell angepasster Trägerschalung Top 50.
Drehgelenklaschen sorgen auch an unwinkligen Widerlagerecken für eine statisch einwandfreie Verbindung der Elemente untereinander.
Spezielle Ausgleichsplatten erlauben stufenlose Anpassung an bis zu 16 % geneigte Aufstandsflächen.
Einige Kilometer weiter steht im Trassenverlauf der B 6n eine fertiggestellte Brücke in vergleichbarer Ausführung.
Polier Sven Doberstein zeigt sich sehr zufrieden in der professionellen Zusammenarbeit mit den Doka-Schalungstechnikern.
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