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Germany

Hoher Wellengang in der Norwegischen See

03.09.2012 | Presse
Beim Bau der Tverlandsbrua zwischen Løding und Vikan in der Region Nordland sorgen maßgeschneiderte Doka-Schalungslösungen für einen raschen und sicheren Baufortschritt. Zu den besonderen Herausforderungen des Projekts zählt der Wellengang im Fjord: Bis zu 10 m hohe Wogen stellen Techniker und Baustellenteam vor spannende Aufgaben.
Die norwegische Baufirma Reinertsen errichtet in der Region Nordland zwischen Løding und Vikan eine neue Brücke für die Reichsstraße Rv 80. Das Unternehmen mit Sitz in Trondheim hat sich aufgrund positiver Erfahrungen in vorangegangenen Projekten für die Zusammenarbeit mit Doka entschieden: Die umfangreichen Beratungs- und Planungsleistungen und der hohe Sicherheitsstandard waren wesentliche Kriterien für die Kooperation. Das Straßenbauprojekt Rv 80 soll das Tverland besser an die Regionshauptstadt Bodø – etwa 1.200 km nördlich von Oslo gelegen – anbinden.

Die 670 m lange Tverlandsbrua, die eine Längsneigung von bis zu 4,5 Prozent aufweist und in Form einer Klothoide mit wechselnden Radien gebaut wird, überbrückt mit sieben Spannweiten und sechs bis zu 13 m hohen Pfeilern – drei davon sind als Doppelpfeiler ausgeführt – einen Fjord zwischen Løding und Vikan. Doka hat vier Freivorbauwägen im Einsatz: Wegen der großen Tragwerksbreite von 22,6 m sind sie mit drei Längsfachwerken mietfähig ausgeführt. Aufgrund der schrägen Stege und der deshalb nötigen Verbreiterung der Bodenschalung musste der Bodenrost inklusive der Bühnen verschiebbar ausgeführt werden. Dies ermöglicht der Baustellenmannschaft eine rasche und sichere Anpassung der Bodenschalung an das nächste Segment. Aufgrund des modularen Aufbaus der Freivorbauwägen ist auch eine effiziente und wirtschaftliche Anpassung an die Tragwerksquerschnitte gegeben.

Besonders stabile Unterstützungskonstruktion

Für den Bau der drei Brückenpfeiler, von denen aus die Freivorbauwägen zum Einsatz kamen, war eine besonders stabile Schalung nötig: Die bei Sturm bis zu 10 m hohen Wellen im Fjord stellten für das eingesetzte Material einen echten Härtetest dar. Die Trägerschalungen Top50 und FF20 hielten den witterungstechnischen Anforderungen beim Pfeilerbau aber stand. Die Doppelpfeiler wurden in je einem Betonierabschnitt errichtet. Zur Stabilisierung der Schalung wurden auf die Fundamente unter den Pfeilern Plattformen gebaut, in die die großen Windlasten mittels Spindeln abgeleitet wurden. Bei der Errichtung dieser Plattformen kamen CFT-Träger der Freivorbauwägen und SL-1-Träger zum Einsatz.

Auch beim Bau der Hammerköpfe wurde dieses Material verwendet – eine individuelle Lösung für den Kunden, die sich sehr bewährt hat: Die Träger lagen auf horizontal eingesetzten Doka-Abstützböcken auf und konnten so die Last der weit auskragenden Hammerköpfe aufnehmen. Die Hammerköpfe wurden in drei Abschnitten betoniert: Für die Schalung der Bodenplatte kam die Trägerschalung Top50 zum Einsatz, für die Schalung der Stege wurden die Trägerschalungen Top50 und FF20 genützt und für die Schalung der Fahrbahnplatte die Brückenschalung ParaTop, die Trägerschalung Top50 und das Traggerüst Staxo 100. Aufgrund der Verwendung von ParaTop war eine Unterstellung der Kragarmschalung nicht erforderlich – so konnte die Materialvorhaltemenge gering gehalten werden. Eine besondere Herausforderung lag darin, dass die eingesetzten Spindeln nach dem ersten Betonierabschnitt absenkbar sein mussten, damit die Bodenplatte das eigene Gewicht aufnehmen konnte: Beim Betonieren der Stege konnte die Last daher bereits über die Platte in die Pfeiler abgeleitet werden.
Pressekontakt
Sabine Götz
Sabine Götz+49 8141 394-6152
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Für die Schalung der Hammerköpfe kamen die Brückenschalung ParaTop, die Trägerschalungen Top50 und FF20 sowie das Traggerüst Staxo 100 zum Einsatz.
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